Mi, 13. Dezember 2017

"Waren ganz baff"

29.05.2017 16:41

Nach 20 Jahren eigene Börse aus Attersee gefischt

Der Finderlohn gebührt den Nixen: 20 Jahre nachdem der Berufsfischer und Literat Hans Eichhorn seine Geldtasche verloren hatte, "fing" er das verschollene Börsel mit seinem Anker in 90 Metern Tiefe im oberösterreichischen Attersee. "Wie groß war dafür wohl die Wahrscheinlichkeit", fragt Eichhorn: "Ich sollte wieder Lotto spielen."

"Ich wusste doch, dass ich mein Geldtascherl irgendwo verlegt hatte. Endlich habe ich es wieder. 90 Meter tief am Grund des Attersees hat es sich nach 20 Jahren am Anker verhängt. Gut 500 Schilling waren drin. Da kommt Freude auf. Wie groß war dafür wohl die Wahrscheinlichkeit? Ich sollte wieder Lotto spielen", berichtet Hans Eichhorn (61) aus Attersee am Attersee auf Facebook über seinen ungewöhnlichen Fund.

"Wir waren ganz baff"
Gattin Elisabeth zur "Krone": "Wir waren am Samstag mit einem unserer drei Söhne draußen am See, um Reinanken zu fangen. Als mein Mann 800 Meter vom Ufer entfernt den Anker hochgezogen hat, hatte sich in den Schnüren etwas verfangen gehabt. Er hat es mir zum Abwaschen gegeben. Als ich das lederne Geldtascherl aufmache, lese ich auf einem Karterl seinen Namen. Wir waren selber ganz baff."

In dem im wahrsten Sinn des Wortes wiederaufgetauchten Portemonnaie befanden sich eine Kunden- und eine Bankomatkarte, einige Münzen sowie 500 Schilling in Banknoten. "Auf dem Kalender in der Börse war nur noch die Jahreszahl 199 zu lesen. Wir haben recherchiert. Mein Mann muss das Geldtaschl 1992 oder 1998 verloren haben", sagt Elisabeth Eichhorn: "Dass so etwas passiert, hätten wir nie geglaubt."

Christoph Gantner, Kronen Zeitung

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