Fr, 24. November 2017

527. Pflichtspiel

29.05.2017 09:06

Steffen Hofmann: Rekordspieler kämpfte mit Tränen

Nicht nur im Video war Rapids Steffen Hofmann der Star. Beim 2:1-Sieg gegen St. Pölten (siehe Video oben) kämpfte der Rekordspieler vor seinen Assists mit den Tränen.

"Natürlich geht einem das nahe. Ich wusste ja von nichts. Aber das pusht dich nur noch mehr." Vor dem Anpfiff kämpfte Steffen Hofmann fast mit den Tränen, wurde es für ihn emotional. Beim Blick auf die Vidi-Walls. Von wo alte Wegbegleiter (Herzog, Payer, Kulovits, Hickersberger, Matthäus, Pacult, Edlinger), Rapids Klubbosse,  seine Frau und Kinder und die Eltern aus Deutschland rührend gratulierten. Wie auch Peter Schöttel, mit dem sich der grün-weiße Fußballgott jetzt den Klub-Rekord (527 Pflichtspiele) vorerst teilt.

Und Hofmann war nicht nur im Video der Star, demonstrierte dann, wie wertvoll er auch auf dem Rasen noch für Rapid ist. Er führte Regie, bereitete beide Tore aus Ecken vor. "Der Sieg war wichtig", war der Kapitän zufrieden. "Wir wollten keine schlechte Nachrede haben." Zumal Trainer Djuricin nur mit drei nominellen Stammspielern (Szanto, Dibon, Schrammel) begann. Aber die zweite Garnitur erfüllte ihren Job.

Reservisten zeigen auf
Allen voran Torhüter Richi Strebinger, der sich mit starken Paraden wieder in Erinnerung rief. Versöhnlich auch das Saisonende für Christoph Schösswendter. Er hatte schon Rapids erstes Saisontor beim 5:0 gegen Ried erzielt, am Sonntag sorgte er für den Schlusspunkt. Natürlich per Kopf.

"Er ist eine Waffe", lobte Djuricin. "Es war ein Sieg der Moral." Weshalb Grün-Weiß die Chaos-Saison noch auf Platz fünf beendete. Aber fürs Cupfinale jetzt plötzlich auch um Arnor Traustason bangen muss. Der Isländer litt an Sehstörungen, musste ins Spital. Ihm bleibt in Hütteldorf das Pech treu.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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