Mo, 11. Dezember 2017

French Open

29.05.2017 08:23

Thiem: "Glücklich über so einen schnellen Start"

Österreichs Tennisstar Dominic Thiem fertigte den Australier Bernard Tomic in nur 80 Minuten 6:4, 6:0, 6:2 ab und kämpft am Mittwoch in Roland Garros um den Einzug in Runde drei.

Perfekter Auftakt in Paris! Dominic Thiem meisterte seine erste Hürde - Österreichs Tennisass fertigte im Stadion Lenglen "Aussie-Boy" Bernard Tomic mit 6:4, 6:0, 6:2 ab, stürmte in nur 80 (!) Minuten in die nächste Runde. Montag und Dienstag kann der 23-Jährige locker trainieren, am Mittwoch wartet das nächste Match. Thiems Spiel gegen Tomic wurde in der Lenglen-Arena angesetzt, knapp 10.000 Fans bekamen aber keine spannende Angelegenheit serviert. Zu groß war der Klassenunterschied zwischen Thiem und dem einstigen "Super-Teenager" aus "Down Under".

Bresnik: "Kein echter Gradmesser"
Relativ eng verlief nur der erste Satz. Beim Stand von 2:2 nahm Dominic Tomic den Aufschlag ab, nach 39 Minuten holte sich der Lichtenwörther schließlich den ersten Satz mit 6:4. "Domi hat sehr schnell und variantenreich serviert, bei den Schlägen passt alles", analysierte Trainer Günter Bresnik, "Tomic bewegte sich sehr schlecht. Ganz ehrlich: Er war kein echter Gradmesser."

Die Nummer 39 der Welt brachte wenig Gegenwehr, Thiem, in Roland Garros als Nummer sechs gesetzt, gab im zweiten Durchgang kein einziges Game ab. "Ich konnte viel Kraft sparen. Ein schneller Sieg gibt Selbstvertrauen. Genau das brauche ich bei einem Grand Slam."

Jubel nach Zauberball
Das Publikum im Stadion musste sich selbst mit der Welle unterhalten, für Tomic setzte es im dritten Satz sogar Pfiffe. Thiem hingegen bekam nach einem Zauberball beim Stand von 3:1 Standing Ovations. Nach 80 Minuten verwertete Dominic seinen ersten Matchball, bedankte sich für die Unterstützung beim französischen Publikum: "Die Stimmung bei den French Open ist einfach genial, solche Momente will ich heuer noch möglichst oft erleben." Erst am Mittwoch geht’s  gegen Mahut (Fra) oder Bolelli (It) um den Einzug in die dritte Runde. Thiem: "An den freien Tagen wird trainiert!"

Desaster für Nummer 1
Die Deutsche Angelique Kerber erlebte ein Debakel - die Weltranglistenerste verlor gegen  Jekaterina Makarowa (Rus) 2:6, 2:6 und sorgte mit einer katastrophalen Darbietung für Kopfschütteln. Erstmals in der Geschichte des Profitennis schied in Paris eine Nummer eins in  Runde eins  aus. Dafür feierte  Petra Kvitova ein erfolgreiches Comeback -  6:3, 6:2 gegen  Julia Boserup in ihrem ersten Match nach langer Verletzungspause! Kvitova war im Dezember in ihrem Appartement von einem Einbrecher mit einem Messer attackiert und an ihrer Schlaghand verletzt worden.

Peter Moizi (in Paris), Kronen Zeitung

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