So, 19. November 2017

Dramatischer Einsatz

27.05.2017 23:35

Zwei Polizeihelis retten Schlafwandler Leben

Spektakuläre Lebensrettung am Feuerkogel: Dort stürzte ein Schlafwandler (70) auf der Rieder Hütte über eine Stiege und blieb schwer verletzt liegen. Ein Sanitäter (37) fand ihn und leistete Erste Hilfe. Zwei Helis der Flugpolizei Salzburg bargen das Opfer, wobei einer den Landeplatz mit einem Suchscheinwerfer ausleuchtete.

Für den Rieder Alpenverein arbeitete Ernst Sch. am Freitag auf der Rieder Hütte in 1752 Metern Seehöhe und legte sich gegen 20 Uhr in sein Bett, nahm aber zuvor noch eine Schlaftablette. Zwei Stunden später kam es zum Unglück: Der Schlafwandler stand auf und stürzte vom ersten Stock rücklings über eine Stiege hinab, wo er schwer verletzt liegenblieb.

Sanitätswart hörte den Sturz

Zum Glück hörte Tobias B. (37) aus Nürnberg - er arbeitet derzeit auch auf der Rieder Hütte - ein Geräusch, sah gleich nach und fand den Pensionisten.
Als ausgebildeter Sanitätswart wusste der 37-Jährige sofort, was in dieser Notlage zu tun war. Er leistete dem Mann - er war zeitweise nicht ansprechbar, hatte Rippenverletzungen erlitten, auch bestand der Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung - Erste Hilfe und alarmierte die Retter.

Lage war kritisch

Unmittelbar darauf stiegen acht Bergretter auf, ein Notarzt stabilisierte den Verunglückten. Wegen seiner kritischen Lage musste er aber sofort abtransportiert werden, worauf die zwei Helis der Salzburger Flugpolizei starteten.

Ein Pilot leuchtete für Kollegen Landeplatz aus

Ein FLIR-Helipilot leuchte mit seinem speziellen Suchscheinwerfer die dunkle Landefläche für den Libelle-Piloten aus, dann brachten sie den 70-Jährigen ins AKH  Salzburg.

Johannes Nöbauer

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