Sa, 18. November 2017

Verkehrsstrafen

27.05.2017 13:46

So werden Autofahrer in Italien zur Kasse gebeten

Zahlreiche Tiroler machen es jetzt gerade, Tausende werden es ihnen an den kommenden verlängerten Wochenenden mit Sicherheit gleichtun: einen ersten Hauch von Sommer in Italien genießen. Aber Vorsicht! Im beliebtesten Urlaubsland der Tiroler lauern teils sehr hohe Verkehrsstrafen. Die "Krone" hat den Überblick, damit die Reisekasse nicht unnötig belastet wird.

Mit Christi Himmelfahrt wurde kürzlich die Serie von langen Wochenenden eingeläutet. Nun folgen dann noch Pfingsten und Fronleichnam. Und für sonnenhungrige Tiroler heißt das: Ab in den Kurzurlaub! Zigtausende zieht es nach Lazise, Jesolo und Co. - meist geht es zuvor dabei Stoßstange an Stoßstange über den Brenner. Wer mit dem Auto fährt, sollte aber nicht nur mit viel Geduld ausgestattet sein, sondern sich auch an die Verkehrsregeln halten. Denn ansonsten kann es teuer werden.

Die "Krone" hat den Überblick:

  • Raserei: Wer in Italien zu rasant unterwegs ist und erwischt wird, der wird ordentlich zur Kasse gebeten. Bei einer Geschwindigkeitsübertretung von 20 km/h droht eine Geldstrafe ab 170 Euro (in den Nachtstunden von 22 bis 7 Uhr Früh erhöht sich die Strafe um ein Drittel). Übersteigt das Tachometer das erlaubte Tempo um mehr als 50 km/h, ist eine Strafe von mindestens 530 Euro vorgesehen.
  • Alkohol: Die Promillegrenze liegt in Italien - so wie auch in Österreich - bei 0,5. Bei Missachtung ist eine Mindeststrafe von 530 Euro fällig (nachts um ein Drittel mehr). Für Führerschein-Neulinge, die noch keine drei Jahre im Besitz einer Fahrerlaubnis sind, gilt ein absolutes Alkoholverbot.

Auto kann von Polizei auch konfisziert werden

  • Vorsicht! Bei über 0,5 Promille kann das Auto konfisziert werden. Wenn ein betrunkener Fahrer einen Unfall verursacht, verdoppelt sich die Strafe.
  • Alle Führerschein-Neulinge dürfen in den ersten drei Jahren auf Autobahnen nur 100 km/h (statt 130) sowie auf Schnellstraßen nur 90 km/h (statt 110) fahren.
  • Wer in unserem Nachbarstaat bei Rot über die Ampel fährt, dem droht eine Geldstrafe ab 170 Euro.
  • Handy am Steuer, das wird teuer: ab 160 Euro.
  • Zu faul, um sich anzugurten? In dem Fall drohen mindestens 80 Euro Strafe.
  • Bei einem Zebrastreifen muss angehalten werden, wenn ein Fußgänger diesen überqueren möchte. Bei einem Verstoß könnten bis zu 600 Euro fällig sein.

Hubert Rauth, Kronen Zeitung

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden