Do, 23. November 2017

Was tun, wenn ...

26.05.2017 17:03

Stolpersteine bei der Autoreise in den Urlaub

Die Hauptreisesaison steht kurz bevor. Viele Österreicher werden auf das Auto zurückgreifen und so dem Urlaub entgegensteuern. Doch bis zum ersehnten Ziel gibt es manchmal einige Stolpersteine zu überwinden.

Welche Dokumente brauche ich im Urlaub?
"Neben Führerschein und Zulassungsschein sollte man darauf achten, mit gültigem Pickerl unterwegs zu sein. Auch die in Österreich zulässige Nachfrist beim Pickerltermin sollte bei der Auslandsreise nicht ausgeschöpft werden", rät ÖAMTC-Reiseexpertin Erika Dworak. "Alle Mitreisenden, auch die Kinder, benötigen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis." Juristin Verena Pronebner ergänzt: "Um für eine Verkehrskontrolle ausgestattet zu sein, sollte die Grüne Karte nicht fehlen. Man bekommt sie bei der Haftpflichtversicherung. Aber Achtung: wurde diese nicht automatisch zugeschickt, muss man sie rechtzeitig anfordern." Wer nicht mit dem eigenen Fahrzeug fährt, sollte eine Benützungsbewilligung vorzeigen können.

Was tun, wenn ich im Ausland in eine Verkehrskontrolle gerate?
Aufgrund der Sprachproblematik ist vielen Autofahrern unverständlich, warum sie von der Polizei kontrolliert und eventuell zur Bezahlung einer Strafe aufgefordert werden. "Man sollte versuchen, sich in Ruhe zu verständigen und auf keinen Fall etwas unterschreiben, das man nicht versteht", rät Pronebner.

Was tun, wenn plötzlich wichtige Dokumente fehlen?
"Verliert man wichtige Dokumente wie Reisepass oder Führerschein, bleibt der Weg zur nächsten Polizeistation in der Regel nicht erspart. Denn um Ersatzdokumente zu erhalten, benötigt man eine Diebstahls- oder Verlustanzeige. Daher ist es ratsam, vor der Reise Kopien der Dokumente anzufertigen und diese elektronisch zu speichern oder sicher verwahrt mitzunehmen", so die Expertin.

Was tun, wenn ich einen Unfall oder Notfall im Ausland habe?
"Bei reinen Sachschäden muss auch im Ausland meist nicht die Polizei gerufen werden, sofern die Daten mit dem Unfallgegner ausgetauscht werden können", so Pronebner. "Es ist allerdings sehr hilfreich, den Europäischen Unfallbericht in Deutsch und der Landessprache dabei zu haben."

 krone.at
Redaktion
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