Fr, 24. November 2017

Wie bei Hillary

26.05.2017 09:54

Deutschland fürchtet Wahlmanipulation im Internet

Der deutsche Innenminister Thomas de Maiziere befürchtet eine Beeinflussung der Bundestagswahl durch Fake News im Internet. "Was mir Sorgen macht ist, dass von außen gesteuert oder von innen gesteuert kurz vor der Wahl Nachrichten, die sich halbwegs plausibel anhören könnten, erzählt werden", sagte der CDU-Politiker bei einer Debatte auf dem Evangelischen Kirchentag in Berlin.

Die Frage sei, wie damit umzugehen sei, wenn etwa drei Tage vor der Bundestagswahl "durch böswillige Aktionen vielleicht von außerhalb Deutschlands" beispielsweise ein hochrangiger Politiker der Steuerhinterziehung beschuldigt würde.

"Haben gesehen, wie das bei Clinton war"
"Wir haben gesehen, wie das bei Hillary Clinton war, und da müssen wir uns ein bisschen vorbereiten." In der Endphase des US-Wahlkampfs im Vorjahr waren mehrfach Falschmeldungen über die Kandidatin verbreitet worden.

Anwälte müssten auch bei Beleidigungen und Verleumdungen im Internet Auskunfts- und Unterlassungsansprüche durchsetzen können, forderte de Maiziere. Das Internet sei nur eine Form der Kommunikation, die genauso behandelt werden müsse wie alle anderen auch.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden