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24.05.2017 16:18

Kern bei Sisi: „Ägypten hat Grenzen gesichert“

Die Migrationskrise und der internationale Kampf gegen den Terrorismus standen im Mittelpunkt des Besuchs von Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) beim ägyptischen Staatschef Abdel Fattah al-Sisi am Mittwoch in Kairo. "Ägypten", so der Bundeskanzler, "hat seine Grenzen gesichert." Das sei ein wichtiger Beitrag, auf den aufgebaut werden könne.

Da das Land am Nil seine Grenzen gesichert habe, würden derzeit keine Migrationsströme über Ägypten stattfinden, erklärte Kern. Dennoch stelle die Migrationsfrage eine Herausforderung dar, die uns noch lange beschäftigen werde. "Das wird nicht in einem Jahr zu lösen sein", so der Bundeskanzler. Der Schlüsselstaat in diesem Zusammenhang sei freilich Ägyptens Nachbarland Libyen.

Sisi: "Terror kennt keine Religion
Sowohl der österreichische Bundeskanzler als auch der ägyptische Staatschef betonten die traditionell guten Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Kern erinnerte an die besonders engen Kontakte während der Ära von SPÖ-Kanzler Bruno Kreisky. Der ägyptische Präsident betonte, dass die Wirtschaft seines Landes sehr vom Wissen österreichischer Experten profitieren würde. Der zweite wichtige Punkt für Sisi war der internationale Kampf gegen den Terrorismus: "Ägypten fühlt sich diesem Kampf verpflichtet. Denn Terror kennt keine Religion."

Kranzniederlegung vor Grab des ermordeten Präsidenten Sadat
Kern hatte vor dem Gespräch mit Sisi am Grab des 1981 ermordeten Präsidenten Anwar al-Sadat einen Kranz niedergelegt.

Sadat hatte sich massiv für einen Frieden mit Israel eingesetzt, die Gespräche mündeten letztlich in den israelisch-ägyptischen Friedensvertrag von 1979.

Kurt Seinitz, Kronen Zeitung/krone.at

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