Mo, 20. November 2017

Peter Pacult

24.05.2017 07:59

„Für Rapid musst du ein Typ, richtig stark sein“

Aus sechs Trainer-Kandidaten wurde beim SK Rapid ein Favorit. Meistercoach Peter Pacult traut Andi Herzog den Job zu - und steht selbst vor einem Engagement in Novi Sad. (Im Video oben die Highlights von Rapids 1:0-Sieg gegen Sturm.)

Sehr gut, sehr intensiv, sehr lang." So fasste Fredy Bickel die Präsidiumssitzung Montagnacht in Hütteldorf zusammen. Neben Andreas Herzog und Urs Fischer stellte er weitere vier Trainer Boss Michael Krammer und Co. vor - sein Fazit: "Wir haben einen gemeinsamen Nenner gefunden, sind sehr nah an der Lösung." Der Favorit steht also fest.

Pacult zu Traditionsklub?
Jetzt beginnen die Verhandlungen. Das gilt auch für Peter Pacult, Rapids letzten Meistertrainer. Der Wiener soll vor einem Engagement beim serbischen Traditionsklub Vojvodina Novi Sad stehen. Wäre damit - wovon Rapid über den Cup noch träumt - nächste Saison in der Europa League dabei. "Das kann ich nicht kommentieren", hält sich Pacult bedeckt.

"Ausländer mit Erfahrung oder Herzog"
Aber eine Rückkehr nach Hütteldorf kann er mit einem Schmunzeln ausschließen: "Mit mir hat keiner gesprochen." Pacult glaubt, dass "es nur ein Ausländer mit Erfahrung oder Herzog" werden kann. Die fehlende Chef-Erfahrung bei Herzog sieht auch er nicht als Kriterium an: "Schau dir Nouri bei Bremen oder Nagelsmann in Hoffenheim an. Der Andi hat so viel Erfahrung, ist bei den Fans akzeptiert. Er weiß, wie es läuft. Für Rapid musst du ein Typ, richtig stark sein."

Auch wenn Pacult den wieder oft geforderten Rapid-Spirit auf der Bank überbewertet findet: "Das reden sich die Fans ein, aber das ist für einen Trainer nicht relevant. Wichtig ist der Erfolg. Bei Rapid gibt's halt nur Extreme. Damit musst du umgehen." Das kann nicht jeder

Indes kam gestern die befürchtete Hiobsbotschaft aus dem grün-weißen Lazarett: Stürmer Giorgi Kvilitaia erlitt gegen Sturm eine schwere Adduktorenverletzung, fällt monatelang aus. Tamas Szanto (Knieprellung) und Louis Schaub (Muskelquetschung am Oberschenkel) kamen glimpflicher davon. Das Duo wird morgen gegen Mattersburg geschont werden. Jetzt zählt nur noch das Cupfinale.

Rainer Bortenschlager, Kronen Zeitung

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