Mo, 20. November 2017

„Krone“-Interview

23.05.2017 11:31

Marteria: Die Suche nach dem Glücksprinzip

Egal ob als Marteria oder Marsimoto - der Rostocker Rapper Marten Laciny begeistert mit all seinen Alter Egos die Massen und gehört nicht nur zu den populärsten, sondern auch bestvernetzten seiner Zunft. Mit seinem brandneuen Album "Roswell" verlässt Marteria sogar das Irdische, um sich seine Gedanken zu machen über den Kapitalismus, persönliche Zäsuren und politische Alltagsvorkommnisse. Über der "Skyline" Wiens haben wir uns mit dem 34-jährigen Vollblutmusiker über Gott und die Welt unterhalten - und sind dabei auf einen Suchenenden gestoßen, der die Welt als Abenteuer und Herausforderung sieht.

"Krone": "Aus Area 51 wird Marteria - aus Roswell wird Rostock" sind die einleitenden Zeilen deines brandneuen Albums "Roswell". Wie bist du überhaupt auf die Grundidee gekommen, jetzt über unseren Planeten hinauszuschießen?
Marteria: Diese Zeilen waren die ersten Gedanken überhaupt für das Album. Ich hatte ein filmisches Bild von dem Rostocker Orteingangsschild bei Nacht, wenn es regnet und langsam alles abblättert und plötzlich stand da Roswell. Ich mag Aufhänger für Alben einfach irrsinnig gerne und ich schreibe ein Album in erster Linie für mich und nicht für die Fans. Im Endeffekt habe ich die letzten dreieinhalb Jahre verarbeitet und mit den beiden Songs "Große Brüder" und "Skyline mit zwei Türmen" auch noch Autobiografisches dabei. Bei Songs wie "Tauchstation" hört man, dass sehr viel passiert ist und sich einiges verändert hat. Ich bin ein Verrückter und das muss raus. Es geht ja nicht um primär um Aliens, sondern um das Außenseitersein.

Du beobachtest das normale Leben und bedienst dich dafür bei Metaphern, die eben das Galaktische ansprechen.
Es gibt eine neue Welt von Wörtern und Begriffen, die man umbauen kann. Aus gottverdammt wird zum Beispiel gottverwandt. Ich spiele gerne mit Sprache und es ist das einzige, das ich kann. Bei mir müssen alle Alben eine Farbe haben. Das letzte war sehr dunkel, hatte außer zwei Singles eher ein Barmusik-Feeling, "Roswell" geht jetzt klar nach vorne und bewegt sich viel stärker. Mir ist wichtig, dass ich kein Lied wiederhole. Ich mache einmal ein Lied über die Heimatstadt und einmal ein Lied über meine Zeit in New York - ich sehe keinen Grund darin, das wieder und wieder durchzukauen. In seinem Leben macht man 100-120 Songs, wenn man mit ca. zwölf pro Album kalkuliert. Da ist keine Zeit für Redundanz. Manche Songs sind nach einem Tag fertig, andere reifen monatelang, dafür gibt es kein Geheimrezept. Wichtig ist mir, dass Musik reift und man einen Angriffspunkt bietet. Es gibt nichts Schlimmeres, als einmal einen Hit gehabt zu haben und sich dann dauernd nur darauf zu berufen oder ihn kopieren zu versuchen. So einen Anspruch habe ich nicht an die Musik. Wie weit die Leute das mittragen, ist eigentlich egal, denn man muss in erster Linie selbst mit seiner Arbeit glücklich sein.

Ich finde, dass "Roswell" in drei große Themenbereiche aufgeteilt ist. Der persönliche Part im letzten Drittel, dann ein paar Polit-Tracks und Kapitalismuskritik. Sind das die Eckpfeiler des Marteria-Songwritings?
Anscheinend ist dem so. Darüber mache ich mir keine Gedanken, aber offenbar hat sich das durch meine Reisen und Beobachtungen so ergeben. Durch alle Tracks zieht sich jedenfalls die Alien-Thematik. In Rostock war ich in der kleinen Hip-Hop-Szene auch ein Alien. Wir haben damals alles organisiert von Graffittis bis hin zu den Jams und waren immer die Idioten mit den weiten Hosen. Wir waren eine Subkultur, so wie die kleine Reggae- oder Punk-Szene. Wir sahen uns auch eher als Punks, weil wir etwas anderes machten. "Skyline mit zwei Türmen" dreht sich um die Zeit, als ich mit 17 nach New York gegangen bin und da war ich auch ein Alien. Man geht nicht dorthin, um ein Star, sondern ein Teil davon zu sein. Durch das Reisen bin ich das halbe Jahr überall der Ausländer. Ich bin der, der sich integrieren und die Sprache kennenlernen muss - so knackst du die Leute. Und wenn du das schaffst, dann siehst du die geile Scheiße, das wahre Land, in dem du bist. Wenn du dich mit Leuten verbrüderst und symbolisierst, dann kommst du an die besten Ecken - fernab der Luxushotels. Sowas kann auch in Hamburg, Wien oder Timbuktu funktionieren.

Durch deine vielen Reisen kannst du für deine Songs aus einem Erfahrungsschatz schöpfen, der nicht jedem so vergönnt ist.
Ich bin noch nicht so alt, aber mir gibt das Unterwegssein total viel. Wenn ich einen Tipp fürs Leben habe, dann bitte reist einfach. Es ist scheißegal, ob du für eine Woche Neuseeland zehn oder 1.000 Dollar zur Verfügung hast - es kann genauso spannend sein. Ich bin früher auch mit wenig gereist, war immer Rucksacktourist, aber das muss auch in der liegen. Manche wollen ja gar nicht richtig weg und machen so eine Art einwöchigen Pflichturlaub im Ausland. Das ist für mich auch total okay, aber so ticke ich nicht. Ich kann schon auch daheim sitzen und das Leben genießen, aber so nach eineinhalb Monaten spüre ich, dass ich wieder weg muss.

Die zweite Single aus dem Album nennt sich "Das Geld muss weg". Du hast in deinem Leben schon alle Varianten des Vermögens durchgemacht. Vom Hartz-IV-Empfänger bis hin zum kommerziell erfolgreichen Musiker. Ist es glaubwürdig, wenn du heute so ein Lied singst?
Das Lied hat eine große Doppeldeutigkeit. Wenn ich darüber singe, dass das Geld ausgegeben werden muss, hat es nichts damit zu tun, wie viel. Über die Grundnachricht kann man lange nachdenken, denn das Geldproblem klingt abgedroschen, fällt aber in jedem Land auf. Es geht immer darum, dass Angst gegenüber der Neugierde gewinnt. In Kenia bauen sich die Weißen eine eigene Stadt und auch in Südafrika ist die Kluft extrem. Je mehr Geld die Menschen haben, umso verrückter werden sie, weil sie Angst bekommen, Leute kennenzulernen. Es könnte ja sein, dass mir dieser jemand etwas wegnehmen will. Dieses Denken macht dich verrückt und das Geldprinzip ist ungerecht. Ich mache Kunst und mag die Vorstellung, dass wir ohne Geld leben. Dann handeln wir eben. Du gibst mir einen Fisch, ich dir ein Steak.

Wenn du so wie jetzt mehr Geld selbst hast als je zuvor, ist das dann auch für dich eine Belastung?
Das merke ich so nicht. Es geht wohl darum, wie man mit Geld umgeht. Ich habe auch solange dafür gearbeitet, dass man halt etwas dafür bekommt und mir Dinge wie das Rumfahren in der Welt erleichtert. Der entscheidende Punkt ist aber der des Glücks. Jeder Mensch hat das Ziel, glücklich zu sein und das hat nichts mit Geld zu tun. In den ersten zwei Wochen des Monats war ich in meiner Hartz-IV-Zeit genauso glücklich. (lacht) Glück zu erfahren ist etwas, was Geld niemals schaffen kann. Natürlich quatschen mich Leute voll, dass ich jetzt eine Eigentumswohnung kaufen könnte - nein. Lasst mich bloß in Ruhe mit der Scheiße. (lacht) Ich lebe lieber im Hier und Jetzt und will meine besten Jahre genießen. Sparen und Sicherheit sind gut und schön, aber man sollte viel stärker den Moment im Leben schätzen.

Glück ist gleichbedeutend mit Freiheit. Aber die Freiheit, irgendwo in der Heimatstadt draußen herumzusitzen und mal einen zu rauchen hast du jetzt auch längst nicht mehr.
Das kommt darauf an. In Berlin ist das alles kein Problem, denn dort läuft auch mal Brad Pitt herum und da bin ich nichts wert. Prominenz spüre ich eher in Rostock. Mich kennen in Deutschland Menschen in einer Alterklasse von 16 bis 35, aber 60-Jährige kennen mich nicht. Ich pendle zwischen der Ostsee und Berlin, lebe total in der Natur, habe meine zwei Alpakas, meine fünf Schafe und Katzen und da ist dann Ruhe. Manchmal steht vielleicht ein Mädchen vor der Tür und will ein Autogramm, aber das ist süß und nicht belastend.

Es gibt für dich - abseits von all dem patriotischen Mief - eine Heimat, obwohl du permanent auf Reisen bist?
Heimat ist wichtig und das ist für mich Rostock. Vor zwei Jahren habe ich dort ein großes Konzert vor mehr als 20.000 Leuten gespielt - vier Jahre davor waren es noch 180. Die Leute merken, dass man sich mit ihrer Stadt identifiziert. Rostock und seine Umgebung haben nicht den besten Ruf und es gibt nun einmal viele Menschen, die nach Hamburg oder Berlin gehen und sich als solche ausgeben. Das habe ich aber nie gemacht. Ich war immer stolz auf Rostock, auf die Ostsee. Ich liebe das Wasser und bin ein Fischkopf aus dem uncoolen Osten. Das ist toll, weil man dort eine eigene Kreativität entwickelt. Okay, wenn ihr uns nicht mögt, dann zeigen wir es euch eben - so leben wir dort.

"Tauchstation" dreht sich um das Nierenves wundert mich, dass du so offensiv mit dieser Thematik umgehst.
Es gibt nur die zwei Möglichkeiten, entweder damit rauszugehen oder es eben für sich zu behalten. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Das ist nichts anderes als die Frage, ob man als Künstler die Verantwortung hat, sich politisch zu artikulieren oder nicht. Ich sage, man hat sie nicht. Ich habe die Verantwortung weil ich als Typ so ticke und gerne etwas dazu sage, aber nicht weil ich per se Künstler bin. Es kann nicht jeder darüber singen, denn es tangiert auch nicht jeden gleich. Der gesunde Menschenverstand ist bei allen Dingen im Leben wichtig. Es gibt einfach zu viel Hass - immer nur die Entscheidung zwischen PETA und einem Jäger. Warum kann man nicht auch mal diskutieren auf beiden Seiten? Ich bin leidenschaftlicher Angler und weiß, dass die PETA mich dafür scheiße findet. Ich respektiere sie aber, weil sie etwas Tolles machen und Tierschutz absolut zu unterstützen ist. Ich will aber den Lachs, den ich esse, selber gefangen haben und nicht bei Edeka kaufen. Ich habe daheim einen Garten und im Sommer kaufe ich nichts. Ich angle einen Fisch, esse dann Zander mit Kartoffeln und Gemüse. Ich lebe für ein paar Monate autark und stehe auf diesen Lifestyle. Ich denke schon seit Ende 20 daran und habe natürlich meine Fähigkeiten dafür verbessern müssen, aber dadurch reise ich auch schöner. Man kann einfach nach Fidschi fliegen, mit den Leuten dort abhängen und selbst einen Fisch fangen und ist nicht in der Luxus-Touristenfalle gefangen.

Mit dem PETA-Thema sprichst du auf deinen Song "Links" an, der sich eher darum dreht, dass man im Zweifelsfall lieber nach links tendieren soll, aber alle Arten von Extreme schlecht sind. Dass die Diskussionskultur flöten geht und alle nur mehr extrem agieren, ist mitunter eines der größten Übel unserer Gegenwart.
Gerade auf Facebook kommt so viel Hass. Wir leben aber nicht für Hass, sondern für Liebe. Man will nicht immer dagegen sein und Stress haben, das ist nicht sinnvoll. "Links" ist auch kein politischer Song. Politik ist öde und eigentlich sind die Rapper und Musiker an sich die neuen Politiker, denn wenn sie eine Message haben, erreichen sie einen 18-Jährigen viel eher. Politiker sind nicht greifbar. Das sind Aliens in Anzügen, die irgendetwas Hochgestochenes erzählen und keine Ahnung von den Problemen eines jungen Menschen haben. Ein Musiker mit Aussage, das muss nicht politisch sein, erreicht die Leute sehr wohl. Ich finde es auch fatal, wenn Musik meinungslos ist. Ich stelle mir das oft bildlich vor, wenn die ganzen Manager zusammensitzen und darüber brüten, wie man mit neuen Songs möglichst alle zufriedenstellen kann. Das hört man dann ja auch. Bloß keine Ecken und Kanten. Ich finde es aber gut, wenn man mal etwas als Scheiße benennt. Das ist doch ehrlich und menschlich.

Wenn mich jemand wegen "Links" nicht hören will, dann ist es gut so. Man kann und soll nicht immer alle zufriedenstellen. Wir alle sind eins und die Neugierde sollte über der Angst stehen. Man kann auch mal einen richtigen Partysong machen, wo alle tanzen, aber das schließt per se keine Message aus. Man muss kein Album mit Schwermut füllen, die Mischung macht es aus. Ich finde, ein Album muss auch mal wehtun - das ist bei all meinen Lieblingsalben so. Egal ob bei David Bowie, Björk oder Jay-Z, überall reibt es sich mal, weil der Künstler seine Schwächen und Ängste zeigt. Wir sind alles nur Menschen, und können geile Clubsongs mit verletzlichen Momenten mischen. Ein dummes Lied zu machen ist wirklich toll, aber man muss nicht das ganze Album damit füllen.

Ich will noch einmal auf "Tauchstation" zurückkommen. Wie hat dieses tragische Nierenversagen dein Leben verändert?
Ich trinke überhaupt nichts mehr. Ich kiffe noch ein bisschen, nehme aber sonst gar keine Drogen. Ich war niemals ein Junkie oder Alkoholiker, aber ich war sehr exzessiv unterwegs. Ich war mal drei oder vier Tage durchgehend weg. Wenn ich ein Bier getrunken haben, dann waren es auch mal zehn - fast niemals weniger. Wenn dir dann aber so etwas passiert und du kurz vorm Tod stehst, dann denkst du endlich darüber nach und reflektierst. Ich könnte natürlich ein Bier trinken, aber tue es nicht. Ich weiß, dass es wo endet, wo ich nicht hingehöre. Dieses drogeske Gefühl, dass man aufgestachelt ist oder einen Adrenalinrausch hat, das hole ich mir heute eher durch das Reisen und Angeln.

Dein Lebensstil ist im Prinzip ein massiver Widerspruch zu deinem Leben als Marteria oder Marsimoto, wo du die ganze Zeit unterwegs bist, durch Städte tourst und von Tausenden Menschen bejubelt wirst.
Livespielen macht uns am meisten Spaß. Ich finde das Laute einer Stadt in Berlin genauso wichtig wie meine Zeit auf dem Land oder auf Reisen. Beide Seiten müssen in meinem Leben vorkommen und halbwegs aufgeteilt existieren. Die Natur ist ja nicht weniger aufregend als das Urbane, sondern noch viel mehr. Es ist krass und so actionreich wie ein Nachtleben. Die Abenteurer und Reisefreaks wissen, wie gefährlich das sein kann. Wenn du mit einem Boot draußen bist, die Gewitterfront kommt und die Blitze um dich herum einschlagen. Solche Erfahrungen sind der Wahnsinn, das ist wie in Filmen. Andererseits sind Städte wichtig, denn ich schreibe Musik und als Musiker muss ich Menschen sehen.

Aufgrund deiner engen Freundschaft zu Campino hätte man sich vielleicht trotzdem ein Feature von ihm auf "Roswell" erwartet…
Er war ja auf dem letzten Album drauf und ich wollte mich nicht wiederholen. Auf dem Debüt hatte ich Peter Fox und Casper, dieses Mal ist Armin von den Beatsteaks zu hören und die einzigen Konstanten sind Yasha & Miss Platnum, weil wir gemeinsam im Studio sind und viel zusammen musizieren. Ich hoffe natürlich schon, mit Campino mal wieder einen Song zu machen, aber das muss nicht immer auf meiner Platte passieren. Zudem spielen wir mit den Toten Hosen und den Beatsteaks alle am gleichen Tag zusammen beim Rock in Vienna und werden dort wohl auch was gemeinsam machen. Das ist wie eine große Familie und wir denken uns sicher was Geiles aus.

Marteria kommt heuer noch zweimal live nach Österreich, um sein neues Werk "Roswell" und all seine Klassiker live zu präsentieren. Am 5. Juni spielt er mit seinen Freunden Beatsteaks und den Toten Hosen beim Rock in Vienna auf der Wiener Donauinsel, am 8. Dezember kommt er für einen Sologig noch einmal ganz groß in den Wiener Gasometer. Alle Infos und Karten erhalten Sie unter www.marteria.com.

Robert Fröwein
Redakteur
Robert Fröwein
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