So, 19. November 2017

Rückenleiden

27.05.2017 06:00

„Gartenarbeit macht mir jetzt wieder Freude“

Stechende Schmerzen in der Hals- und Lendenwirbelsäule ließen eine Patientin beinahe verzweifeln. Als dann noch häufiges Kopfweh und Kribbeln in den Händen dazu kam, entschloss sich die Patientin für eine "Gesundheitsvorsorge aktiv", eine Weiterentwicklung der klassischen Kur.

"Ich war eigentlich immer sehr sportlich. Doch vor etwa elf Jahren bekam ich plötzlich Schmerzen im Bereich der Brustwirbelsäule, vor etwa vier Jahren dann auch im Halswirbel- und Lendenbereich", erzählt Frau Andrea Höllhuemer (48) aus Alkoven (OÖ). "Manche Alltagstätigkeiten wie Bügeln, Gartenarbeit aber auch langes Sitzen waren mit Beschwerden verbunden. " Im Jahr 2015 verspürte die Patientin in beiden Händen immer wieder ein Kribbeln. "Außerdem hatte sie häufig Kopfweh und die stechenden Schmerzen in der Lendenwirbelsäule wurden immer heftiger und strahlten bis in die Hüfte aus, so dass sie sich immer wieder hinsetzen musste. Den Arbeitsalltag aber auch ihr Privatleben konnte sie kaum noch bewältigen", betont Dr. Martin Skoumal, Chefarzt der PVA (Pensionsversicherungsanstalt).

"Zuerst musst ich einmal abnehmen"
Als ersten Schritt nahm Frau Höllhuemer 18 Kilo ab und begann mit Nordic Walken. "Das hat mir für einige Zeit Linderung verschafft. Aber als ich dann in den Wechsel kam, verstärkten sich auch die Beschwerden wieder. Durch meinen Mann, der mit Kuraufenthalten sehr gute Erfolge erzielte, habe ich ebenfalls einen Kurantrag bei der PVA gestellt. Bewilligt wurde ihr eine "Gesundheitsvorsorge aktiv", die Weiterentwicklung der klassischen Kur. Bei dieser wird mehr aktive Bewegung sowie häufigere Teilnahme an Programmen angeboten bzw. auch eingefordert. "Der Aufenthalt war für mich in zweierlei Hinsicht erfolgreich. Erstens hatte ich abwechslungsreiche Bewegungstherapien wie Unterwassergymnastik, Wirbelsäulentraining, Nordic Walken. Zweitens gab es auch Programme, in denen ich lernte, besser mit meinem stressigen Alltag als Veranstaltungsmanagerin umzugehen. Drei Wochen lang nur mit sich selbst zu beschäftigen zeigt einem auch, was im Alltag oft verloren geht", stellt Frau Höllhuemer fest.

Endlich wieder beschwerdefrei im Alltag
Dr. Skoumal: "Die Patientin absolvierte das durchaus fordernde Programm und hat jetzt deutlich geringere Schmerzen. Aufgrund von Restbeschwerden wurde noch eine ambulante Wirbelsäulenrehabilitation durchgeführt, die den Erfolg der "Gesundheitsvorsorge aktiv" noch weiter gefestigt hat. Frau Höllhuemer ist derzeit nahezu beschwerdefrei und meistert ihren Alltag sowohl privat als auch beruflich wieder problemlos. "Für zu Hause habe ich insbesondere mehr Gelassenheit, aber auch die verschiedensten Trainingsvorschläge mitgenommen, um meine Beschwerden auch längerfristig zu lindern. Heute geht es mir viel besser. Ich mache noch ein- bis zweimal die Woche Wirbelsäulentraining, gehe mindesten einmal pro Woche Nordic Walken und Tanzen", freut sich die Patientin.

Karin Rohrer-Schausberger, Kronen Zeitung

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