Fr, 15. Dezember 2017

Tier erlöst

23.05.2017 10:55

Taube in Wien mit Luftdruckgewehr angeschossen

Tierhass kennt anscheinend keine Grenzen. Erneut wurde eine Taube Opfer einer unfassbaren Tierquälerei. Erst vor wenigen Wochen befreite der Wiener Tierschutzverein eine von Menschenhand gefesselte Taube, nun war diese Tierspezies wieder einem Angriff ausgesetzt.

Am vergangenen Wochenende brachte eine Familie eine schwerverletzte Taube in den Wiener Tierschutzverein, die sie im 23. Wiener Gemeindebezirk (Liesing) entdeckt hatte. Der Vogel hatte sich offensichtlich am Flügel verletzt. Bei der genauen medizinischen Untersuchung kam anschließend der wahre Grund der Verletzung ans Licht.

Tier musste erlöst werden
Durch ein Röntgen stellte sich die Wunde als Schussverletzung heraus. Im Flügel des Tieres steckte ein Projektil eines Luftdruckgewehrs. Durch die enorme Wucht des Schusses wurden das rechte Ellenbogengelenk sowie der Oberarm des Flügels irreparabel zertrümmert. Der Tierärztin blieb keine andere Wahl, als das Tier von seinem Leid zu erlösen.

Tauben immer wieder das Ziel von Tierquälern
Die Art der Verletzung legt den Verdacht nahe, dass das Tier von einem Tierhasser brutal angeschossen wurde. Denn gerade Tauben sind immer wieder Ziele von Tierquälereien: "Es vergeht kaum eine Woche, wo uns nicht Tauben mit Gummibändern auf den Ständern oder anderen Verletzungen, die von Menschenhand verursacht wurden, gemeldet werden. Glücklicherweise nimmt aber die Anteilnahme in der Bevölkerung zu. Doch gerade die Stadttauben werden leider vielfach sehr schlecht behandelt. Für die aktuelle Tat gibt es keine Entschuldigung", sagt WTV-Präsidentin Madeleine Petrovic.

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