Mo, 20. November 2017

Berufung abgelehnt

23.05.2017 15:46

Ewig treu trotz Tierquälerei!

Nach Verband Vorwürfe auch für Zivilgericht erwiesen - doch Innviertler Klub steht eisern zu seinem Dressur-Ass.

Nach fast sechsjährigem Streit: Abgelehnt im Namen des Volkes! Aufatmen beim Österreichischen Pferdesportverband OEPS, nachdem das Oberlandesgericht Wien der Berufung von Ulrike Prunthaller nicht stattgegeben hat. Die Innviertler Dressurreiterin war 2011 vom Verband wegen illegaler und schmerzhafter Trainingsmethoden gesperrt worden. Exakt wurde ihr der Einsatz von Elektroschockern zur Last gelegt.
Die Nr. 112 der Dressur-Weltrangliste alle Vorwürfe aber stets bestritt. Deshalb 2012 eine Einstweilige Verfügung gegen die weltweite Sperre erwirken wollte - damit aber vorm Bezirksgericht Wien Innere Stadt abblitzte. Ehe 2013 das mit der internen Klärung der Causa beauftragte Schiedsgericht des Tiroler Verbands die Vorwürfe erwiesen sah, eine weitere 9-Monate-Sperre und 4000-€-Strafe verhängte. Worauf Prunthaller beim Landesgericht Wien eine 70.000-€-Klage einbrachte, die Aufhebung der Sperre forderte. Damit nun endgültig abgeblitzt ist, auch die Verfahrenskosten von 36.238 € zu tragen hat.

"Ziel des Verfahrens war nie die Uli!"
NUR: Mit Bartlgut-Besitzer Wenzel Schmidt, der seit Jahren im Dauerclinch mit OEPS-Präsidentin Sissy Max-Theurer liegt, steht der Chef von Prunthallers Klub weiter zu seiner Reiterin, betont sogar: "Ziel des Verfahrens war nie die Uli, sondern ich!" Nachsatz: "Ein Tierarzt, der dem Reit-Senat angehört, hatte ohne unser Wissen illegale Tests durchführt!"

Nur: Dem gegenüber steht nun das Urteil im Namen des Volkes!

Georg Leblhuber, Kronen Zeitung

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