So, 19. November 2017

Günstig bis teuer:

22.05.2017 10:08

Preis-Unterschied von 24.900 Prozent

Wer um wenig Geld möglichst viel Baugrund bekommen will, muss sich wohl mit dem rauen Klima des nördlichen Waldviertels anfreunden. Wer die Schaffung des Eigenheims finanziell umgekehrt anlegen kann, wird sich eher im Umland von Wien ansiedeln. Die preisliche Unterschiede zwischen diesen Regionen sind sagenhaft!

Mit nur 2000 Euro in der Tasche erwirbt man in Ludweis-Aigen einen Baugrund, auf dem sich ein schmuckes Häuschen mit ausreichend Grün drumherum errichten lässt. Um dasselbe Geld würde in Perchtoldsdorf der Platz nicht einmal für das Badezimmer reichen. Denn im noblen Weinort bei Wien wird der Quadratmeter um bis zu 1000 Euro gehandelt. Im Dorf im Bezirk Waidhofen an der Thaya indes ist er um wohlfeile vier Euro zu haben, in anderen grenznahen Gemeinden gibt es hier Schnäppchen um sechs bis acht Euro pro Quadratmeter. Doch es geht auch im Waldviertel durchaus teurer: In Krems sowie in der Wachau muss man 230 bis 310 € hinblättern, berichtet der Wirtschaftspressedienst.

Sieht sich der Häuslbauer in spe im Weinviertel nach Grund und Boden um, gilt ebenfalls: je näher an der Grenze, desto günstiger. In Gaubitsch, Fallbach sowie Röschitz wird der Quadratmeter um sieben bis neun Euro angepriesen. Im Bezirk Korneuburg hingegen - etwa in Gerasdorf oder Bisamberg - kommt man erst bei bis zu 450 € ins Geschäft. Im Mostviertel reicht die Bandbreite der Grundpreise von 25 Euro im Pielachtal bis zu 200 € in Amstetten, in der Landeshauptstadt St. Pölten von 65 bis zu 200 Euro.

Das exklusivste Pflaster des Landes liegt rund um Wien. In Mödling schlägt ein Quadratmeter Baugrund mit bis zu 800 € zu Buche, in Klosterneuburg mit knapp 950 Euro. Der Spitzenreiter: Perchtoldsdorf - siehe oben.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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