Sa, 18. November 2017

Herde gestört

22.05.2017 08:14

Großwildjäger bei Safari von Elefantenkuh erdrückt

Es könnte als die Antwort der Tierwelt gedeutet werden: Im afrikanischen Simbabwe ist einer der bekanntesten Großwildjäger des Landes während einer Safari getötet worden. Der 51-jährige Theunis Botha wurde von einer Elefantenkuh erdrückt, die einer von Bothas Kunden erschossen hatte. Der dramatische Vorfall ereignete sich nur wenige Wochen nachdem ein Freund Bothas von Krokodilen gefressen wurde.

Laut der südafrikanischen Zeitung "News24" spazierte der in Südafrika lebende Botha mit seiner Jagdgesellschaft am vergangenen Freitag mehr oder weniger mitten in eine Elefantenherde mit Jungtieren. Drei Elefanten gingen sofort auf die Jäger los.

Botha habe auf sie geschossen und währenddessen den vierten Elefanten nicht bemerkt. Die Elefantenkuh habe Botha mit ihrem Rüssel gepackt und in die Luft gewirbelt. Einer der anderen Jäger habe angelegt und die Kuh erschossen, die zusammengesackt sei und Botha unter sich begraben habe.

Botha hinterlässt fünf Kinder
Der Großwildjäger, der immer wieder Safaris geleitet hatte und des Öfteren auch in den USA gewesen sei, um reiche Kunden für seine Jagden zu gewinnen, hinterlässt eine Frau und fünf Kinder. Die Ehefrau, Carika, werde am Montag nach Simbabwe reisen, um ihren Mann zu identifizieren und seine Leiche nach Hause zu holen.

Freund Bothas Anfang April von Krokodilen gefressen
Botha war Berichten zufolge ein guter Freund von Scott van Zyl, der vor wenigen Wochen ebenfalls in Simbabwe von Krokodilen getötet worden war. Zeugen für den Vorfall am 7. April gibt es nicht, allerdings war der Rucksack des 44-Jährigen am Ufer des Flusses Limpopo gefunden worden. In den Mägen von zwei daraufhin erschossenen und untersuchten Krokodilen fand man DNA-Spuren des Jägers. Im Magen eines dritten Krokodils fanden sich noch Spuren eines Stiefels, die van Zyl gehört haben sollen.

Heike Reinthaller-Rindler
Chefin vom Dienst
Heike Reinthaller-Rindler
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