Mo, 20. November 2017

Auf dem Attersee

20.05.2017 23:38

Zwei Mädchen bei Sturm aus Seenot gerettet

Im letzten Augenblick konnten zwei junge Frauen aus dem Attersee gerettet werden: Sie waren in ihrem kleinen Boot von der Sturmfront überrascht worden, trieben hilflos am Wasser, die Wellen schlugen bereits ins Schinakel. Wasserretter bargen die beiden. Insgesamt waren 1200 Helfer bei 195 Einsätzen in OÖ aktiv.

Bei Sonnenschein und Hitze bis 30 Grad fuhren die 20-Jährigen hinaus, plötzlich tauchte die Unwetterfront auf. Sie übersahen die Sturmwarnung, die Böen trieben das Kunststoffboot immer weiter hinaus. "Sie hatten keine Chance, mit ihren Paddeln selbst das Ufer wieder zu erreichen", schildert Martin Eberl von der Wasserrettung. Das Einsatzboot aus Litzlberg rettete die Frauen und brachte sie sicher ans Ufer.

Gekentertes Boot war Boje

Großalarm  auch für die Wasserretter auf dem Mondsee: Ein rotes Boot sei gekentert, eine Person treibe am Wasser - so alarmierten Zeugen.  Doch bei einer Suche entpuppte sich der "Verunglückte" dann als rote Signalboje.

1200 Florianijünger im Großeinsatz
Insgesamt mussten, wie von uns berichtet, ab Freitagabend bei den Sturmböen von mehr als 100 Stundenkilometer 1200 Florianijünger bei knapp 200 Einsätzen die Sturmschäden beseitigen: Bäume stürzten in Steyr und Traun in ÖBB-Stromleitungen, die Feuer fingen oder fielen auf Straßen und blockierten diese. Maibäume knickten und mussten wie in Grieskirchen von den Helfern umgeschnitten werden, Gerüste kippten um, Dächer wurden abgedeckt, Gebäudeteile lösten sich und fielen herab etc.
In Traun wurde ein gelber Werbeballon auf die Gleise der Tram geweht, die Strecke musste gesperrt werden.

Johannes Nöbauer

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