So, 18. Februar 2018

Schock in München

19.05.2017 18:09

Flugzeug verlor beim Landeanflug 3,5-Meter-Teil

Riesenschock in München: Beim Landeanflug auf den Münchner Airport hat ein Flugzeug ein mehrere Meter großes Teil verloren. Ein Landwirt habe das zwei bis drei Meter umfassende Stück am Freitag auf seinem Feld entdeckt, teilte die Polizei mit. Glücklicherweise wurde durch das herabstürzende Teil niemand verletzt. Laut Medienberichten soll es sich bei dem Flugzeug um eine Transportmaschine gehandelt haben.

Wie die "Bild"-Zeitung am Freitag berichtete, habe das Flugzeug, laut Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) eine Maschine des Typs Boeing 747-400 (Jumbo-Jet), gegen 6 Uhr morgens den Landeanflug auf den Flughafen München begonnen, als es zu dem gefährlichen Vorfall kam.

Demnach sei das etwa 3,5 Meter lange Teil des Fliegers rund 10 Kilometer östlich vor der Landebahn abgebrochen und auf das Feld eines Bauern gestürzt. Bei dem verlorenen Teil soll es sich um ein Flap Track Fairing (Landeklappenträger-Verkleidung), eine Abdeckung unter den Tragflächen, handeln. Darunter stecken der Motor und das Gelenk, welche die Landeklappen ausfahren.

Verletzt wurde zum Glück niemand, der Stall des Bauernhofs liege allerdings nur rund 10 Meter von der Absturzstelle entfernt, hieß es in dem Bericht. Das abgebrochene Teil werde nun untersucht.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden