Mi, 13. Dezember 2017

Nach Streikdrohung:

18.05.2017 15:50

Mehr Geld für das Pflegepersonal

Der drohende Streik ist abgewendet. Das Land und die Personalvertreter der Kabeg haben sich am Donnerstag doch noch auf eine Einigung verständigen können. Die rund 3500 Pflegekräfte der Kärntner Landesspitäler werden mehr Geld erhalten. Ihre Gehälter werden um 100 bzw. 200 Euro aufgestockt.

Es waren harte Verhandlungen, die Vertreter von Land und Gemeinde mit Vertretern des Pflegepersonals der Landesspitäler in den vergangenen Wochen geführt haben. Bei den letzten Gesprächen vor zehn Tagen lag das Gehaltsangebot des Landes noch bei 150 beziehungsweise 75 Euro mehr pro Monat. Das war dem Kabeg-Pflegepersonal jedoch zu wenig - man drohte mit Streik. Noch bevor sich die Fronten zwischen den Verhandlungspartnern weiter verhärteten konnten, stimmte das Land am Donnerstag in einer Grundsatzvereinbarung der geforderten Erhöhung von 200 Euro für diplomierte Pflegefachkräfte und 100 Euro für Pflegehelfer zu.

"Das Land geht damit an das maximal Leistbare. Es gibt keinen Millimeter mehr Spielraum", betont Landeshauptmann Peter Kaiser. Die vereinbarte Gehaltserhöhung müsse jedoch noch mit VP und Grünen abgesprochen werden, erst dann könne ein endgültiger Beschluss gefasst werden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden