Mi, 13. Dezember 2017

Tipp der Woche

21.06.2017 17:00

Was Sie tun sollten, wenn Ihr PC langsam startet

Windows hat eine unangenehme Eigenheit: Je länger es in Betrieb ist und je mehr Software darauf installiert wird, umso lahmer startet es. Das Problem fällt je nach vorhandener Hardware unterschiedlich gravierend aus, ist aber vielen Nutzern lästig. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Windows-Start wieder beschleunigen.

Die größte Bremse beim Systemstart ist bei Windows der Autostart. Dabei handelt es sich um eine Liste jener Programme, die beim Hochfahren automatisch gestartet werden. Das bedeutet, dass der PC nicht nur das Betriebssystem selbst, sondern auch viele mehr oder minder wichtige Hintergrunddienste startet. Das kostet Ressourcen und Rechenzeit - und verzögert es, bis Windows voll einsatzbereit ist.

Autostart leeren: So geht's unter Windows 10
Wollen Sie den Startvorgang beschleunigen, sollte Ihr erster Weg demnach in den Autostart führen. Unter Windows 10 erreichen Sie den über den Task-Manager (Strg+Alt+Entf). Wählen Sie hier zunächst den erweiterten Modus, indem Sie auf "mehr anzeigen" klicken und navigieren Sie anschließend zum Reiter "Autostart".

Hier finden Sie nun alle Anwendungen, die sich in die Autostart-Liste des PCs eingetragen haben. Während Sie bei Systemanwendungen, Treibern oder Ihrem Virenschutz tunlichst davon Abstand nehmen sollten, sie beim Systemstart nicht zu laden, können Sie Hintergrundprozesse, die nicht so wichtig sind, getrost deaktivieren. Hier kann es sich um Multimedia-Software wie Spotify oder iTunes handeln, aber auch um Hintergrundprozesse von Produktivitätsprogrammen.

Als Faustregel gilt: Was Sie nicht sofort beim Systemstart brauchen, kann deaktiviert werden. Starten Sie das mit dem Autostart-Eintrag zusammenhängende Programm später manuell, werden etwaige Dienste im Hintergrund ohnehin nachträglich gestartet.

Andere Methode bei Windows 7
Sollte auf Ihrem PC noch ein älteres Betriebssystem wie Windows 7 installiert sein, finden Sie die Autostart-Liste an anderer Stelle. Hier empfiehlt es sich, den Weg über die Eingabeaufforderung im Startmenü zu gehen. Tippen Sie hier "msconfig.exe" (ohne Lehrzeichen) ein und drücken Sie "Enter". Jetzt öffnet sich die Systemkonfiguration, in der Sie den Startvorgang verwalten können.

Wechseln Sie hier auf den Reiter "Systemstart" und suchen Sie ebenso wie beim neueren Windows 10 nach allen Programmen, die sie nicht sofort unmittelbar nach dem Hochfahren benötigen. Treiber, Virenschutz und Systemprogramme sind wie gehabt tabu, weniger wichtige Tools können Sie aber getrost deaktivieren. Am Ende auf "Übernehmen" klicken und gegebenenfalls neu starten und schon haben Sie den Systemstart beschleunigt.

Wichtig: Langsame Systemstarts sind kein reines Softwareproblem, sondern können auch auf veraltete Hardware hindeuten. Wer beispielsweise ein recht neues Windows auf einen alten PC installiert, muss mit längeren Startzeiten rechnen. Hier hilft auch die Bereinigung des Autostart nur bedingt, möglicherweise sollten Sie in so einem Fall über Hardware-Doping - etwa per SSD oder mehr RAM - nachdenken.

 krone.at
Redaktion
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