Mo, 18. Dezember 2017

"Krone"-Interview

18.05.2017 11:22

ÖFB: Das Ende des magischen Dreiecks?

Knapp drei Wochen vor dem WM-Quali-Kracher Irland gegen Österreich brodelt die Gerüchteküche. Die "Krone" hat bei ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner nachgefragt.

"Krone": Die ÖFB-Spitze um Präsident Windtner, Teamchef Koller und Sportdirektor Ruttensteiner hat das Team bis in die Top Ten der Welt geführt. Droht das "magische Dreieck" nach der ÖFB-Präsidentenwahl (18.6.) auseinanderzubrechen, wie viele Spekulationen behaupten, Herr Ruttensteiner?
Willi Ruttensteiner: Kein Kommentar, da wird genug spekuliert. Für uns alle gibt es aber nur ein Ziel: das Spiel am 11. Juni in Dublin zu gewinnen! Und diesem Ziel gilt es alles andere unterzuordnen.

Wie werden die ÖFB-Kicker nach der langen Klub-Saison fit für das Kampfspiel in Irland gemacht?
Genau da setzen wir den Hebel an. Denn die Fitness wird in Dublin der entscheidende Faktor sein. Deshalb treffen wir ganz spezielle Maßnahmen, ziehen sportmedizinisch alle Register. Wir unterteilen die Vorbereitung in zwei Teile. Der erste findet von 31. Mai bis 6. Juni in Stegersbach statt, die unmittelbare Matchvorbereitung dann in Wien und Dublin.

Wie weit ist das Team noch von der Vor-EM-Form entfernt?
Das vor der EM ist vorbei! Das 2:0 gegen Moldawien war der erste Schritt, Irland muss jetzt Schritt zwei werden. Wir müssen uns die Punkte vom knapp verlorenen Heimspiel gegen die Iren zurückholen. Und ich bin sicher, dass uns das gelingen kann.

Arnel Jakupovic hat sein Serie-A-Debüt gefeiert: Wie stehen die Chancen, dass er sich für den ÖFB und gegen seine bosnischen Wurzeln entscheidet?
Arnel fühlte sich in allen Nachwuchsauswahlen stets sehr wohl und weiß unser professionelles Umfeld zu schätzen. Deshalb gehe ich davon aus, dass es sein Ziel ist, eines Tages auch für das Nationalteam zu spielen.

Apropos Nachwuchs: Gibt es schon einen Nachfolger für den nach Neuseeland abwandernden U-17-Trainer Andi Heraf?
Die Liste der 30 Kandidaten wurde mittlerweile auf fünf verkleinert. Das Ziel ist, im Juni, wenn Heraf seinen letzten Lehrgang absolviert, den Nachfolger schon zu haben.

Alex Hofstetter, Kronen Zeitung

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