So, 19. November 2017

Tier verletzt

18.05.2017 10:03

Nachbarhund mit Schrotflinte angeschossen

Dass ein Hund immer wieder zum Hof seines Bruders lief, passte einem 58-Jährigen aus Kronstorf in Oberösterreich überhaupt nicht. Also schoss er in St. Marien auf das Tier aus der Nachbarschaft, verletzte es dabei schwer. Dem Schützen drohen Anzeigen und Strafverfahren!

"So geht das halt nicht, dass man da einfach auf einen Hund ballert - wenn es Probleme gibt, kann man Anzeigen bei Polizei oder Gemeinde erstatten", warnt Polizeisprecher Friedrich Stadlmayr vor Selbstjustiz.

"Hab' mich belästigt gefühlt"
In St. Marien war es einem 58-Jährigen gegen den Strich gegangen, dass die Hannoversche Schweißhündin einer 47-jährigen Nachbarin immer wieder zum Anwesen seines Bruders lief: "Ich hab' mich belästigt gefühlt!" Also griff er zu seiner Flinte und feuerte der Hündin aus nächster Nähe eine Ladung Gummischrot in den Hals. Das Tier wurde schwer verletzt, konnte gerettet werden.

Polizisten forschten nun den Schützen aus. Neben Waffenverbot und Anzeige droht ihm ein Gerichtsverfahren wegen Tierquälerei.

 krone.at
Redaktion
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