Mo, 20. November 2017

Happy End in Sbg

18.05.2017 07:16

Ranya (9) nach Ausflug stundenlang vermisst

Ein Lächeln der Freude nach Stunden des Bangens: Die kleine Ranya aus dem indischen Mumbai ist wieder mit Papa, Mama und ihrer kleinen Schwester vereint. Die Familie war auf dem Untersberg im Salzburger Grödig, als das Mäderl nach der Gondelfahrt im Tumult einer Reisegruppe unterging. In der Altstadt tauchte die Neunjährige schließlich wieder auf.

Ein Obus-Chauffeur hatte das süße Mädchen bei der Haltestelle Rathaus gesehen und sprach es an. Dann folgte die Entwarnung bei der Polizei. Und die Erleichterung bei den Eltern: "Eine astreine Einsatzleitung mit genauer Planung", lobte Bürgermeister Richard Hemetsberger gegenüber der "Krone" die "hochprofessionellen" Suchkräfte.

Dutzende Einsatzkräfte durchkämmten das Gebiet
Am frühen Nachmittag gegen 14 Uhr, unmittelbar nachdem Ranya nicht mehr aufzufinden war, ging die "Libelle" - der Polizeihubschrauber - in die Luft. Ein Dutzend Polizisten samt Hundestaffel und die Kollegen der Feuerwehr sowie der Bergrettung teilten sich in sieben Gruppen auf und durchkämmten das gesamte Areal rund um die Talstation der Untersbergbahn.

"Es war ja eine Riesenangst da, dass sie womöglich in den Almkanal gefallen wäre. Gott sei Dank war dem nicht so", so der Grödiger Ortschef. Feuerwehrleute gingen auch die Königsseeache ab und suchten bis zur Grenze, Bergretter prüften das Gelände.

Währenddessen kümmerten sich Männer und Frauen vom Roten Kreuz um die verzweifelten Eltern. Der Bürgermeister ebenso: "Wir haben gewartet, bis die Bestätigung da war. Dann war die Erleichterung natürlich groß."

"Immer am schönsten, wenn es so ausgeht"
Polizeisprecherin Irene Stauffer schildert: "Das Mädchen ist mit einer Reisegruppe irrtümlich in einen Öffi-Bus eingestiegen. In der Stadt verließ sie den Bus und wartete dann bei der Haltestelle Rathaus." Direkt vor der dortigen Polizeiinspektion. Als derselbe Buslenker erneut beim Salzburger Rathaus stoppte, erkannte er die Gesuchte und meldete dies. Vize-Feuerwehrkommandant Karl Schnöll-Reichl betonte das "perfekte Zusammenspiel" mit Polizei, Bergrettung und Rotem Kreuz. "Es ist immer am schönsten, wenn es so ausgeht."

Antonio Lovric, Kronen Zeitung

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