Mi, 21. Februar 2018

In Leoben

17.05.2017 16:20

Hunderte Schüler protestierten gegen Fusion

Die Lehrer wurden "von oben" zurückgepfiffen, die Schüler des Alten Gymnasiums in Leoben ließen sich ihren Protest aber nicht verbieten. Sie lehnen die für Herbst geplante Fusion mit dem benachbarten Neuen Gymnasium ab und zeigten dies Mittwochmittag mit einer Protestaktion im Schulhof. Sie formten ein großes "No" ("Nein").

Die Lage unter uns Schülern ist angespannt", berichtet Hannes Schmidt, einer der Schülervertreter. Wie berichtet, sollen die beiden Gymnasien mit Anfang Oktober zusammengeführt werden, eine große Einheit mit fast 1100 Schülern würde entstehen. "Wir befürchten steigende Klassengrößen und einen Identitätsverlust", meint Schmidt. "Wir wären nur noch Nummern."

Um dieser Befürchtung Ausdruck zu verleihen, zogen sich am Mittwoch etwa 400 Schüler ein nummeriertes Sackerl über den Kopf und formten im Schulhof ein "No". Auch eine Petition wurde initiiert, die von beinahe allen Schülern unterzeichnet wurde.

Ein Maulkorb für die Lehrer
Wie berichtet, wollte sich der gesamte Schulgemeinschaftsausschuss, in dem auch Eltern- und Lehrervertretern sitzen, am Mittwoch zu Wort melden. Das wurde abgeblasen, für die Lehrer gab es von den Behörden einen "Maulkorberlass"…

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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