Di, 21. November 2017

Belastung steigt

17.05.2017 16:39

Steuersenkung Gebot der Stunde!

Eine Untersuchung der Denkfabrik Agenda Austria zeigt, wie sehr die Steuerbelastung pro Kopf in den letzten 20 Jahren bei uns gestiegen ist. Schuld seien die zu hohen Ausgaben etwa für Förderungen und Pensionen. Steuersenkungen sind daher ein Gebot der Stunde.

Seit 1995 ist die Inflation um 44,9 Prozent, das Bruttoinlandsprodukt um 72,8 Prozent, aber die Steuerleistung pro Kopf um stolze 86,7 Prozent gestiegen. Der Staat erhält also ein deutlich größeres Stück vom Kuchen als vor 20 Jahren. Die Sozialabgaben sind bei dieser Rechnung gar nicht berücksichtigt, aber die haben sich ähnlich entwickelt, so die Experten der Agenda Austria.

Förderungen: Sparpotenzial von 500 Millionen Euro im Jahr
Um den Österreichern wieder mehr von ihrem erwirtschafteten Einkommen zu lassen, sollte die Regierung bei den Ausgaben den Rotstift ansetzen. Bei den Förderungen gäbe es ein Sparpotenzial von 500 Millionen Euro jährlich. Auch bei den Pensionen besteht Handlungsbedarf, Deutschland und die Niederlande haben wegen der steigenden Lebenserwartung das Antrittsalter erhöht.

Strache: "Wirtschaftspolitik der letzten zehn Jahre katastrophal"
Das Steuer-Thema wird auch im kommenden Nationalratswahlkampf eine wichtige Rolle spielen. Was für die FPÖ hier wichtig ist, hat Parteichef Heinz-Christian Strache am Mittwoch im krone.at-Livetalk erklärt: Steuersenkungen, die durch Einsparungen in der Verwaltung und bei Subventionen finanziert werden sollten. Steuersenkungen würden auch im Kampf gegen die "massive Absiedelung von Unternehmen ins Ausland" ein wichtiges Mittel sein, so Strache, der die wirtschaftspolitische Entwicklung der vergangenen zehn Jahre als "katastrophal" bezeichnete.

Das gesamte Interview können Sie hier nachsehen:

Kronen Zeitung/krone.at

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