Mo, 11. Dezember 2017

Teilnehmer-Rekord

17.05.2017 10:10

Siegerteam des 14. "BirdRace" kommt aus Kärnten

Im Rahmen des diesjährigen "BirdRace", das bereits zum 14. Mal in Folge stattfand, wurden 222 Vogelarten von 324 Teilnehmern erspäht. 116 Teams aus ganz Österreich folgen dem Ruf von BirdLife Österreich und der Plattform bird.at, innerhalb von 24 Stunden möglichst viele Vogelarten zu bestimmen und zu zählen. Das Siegerteam kommt aus Kärnten.

So viele Teilnehmer wie noch nie gingen heuer an den Start des 24-Stunden-Rennens ganz ohne Auto, dafür aber mit Fernglas und Blick für die Vogelwelt: 324 Teilnehmer in 116 Teams, das entspricht einer Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Siegerteams
Platz 1 erreichte das Team "GREBI" mit Gebhard Brenner und Margarethe Lanz aus Kärnten. Sensationelle 101 Vogelarten erspähten die beiden Hobby-Ornithologen innerhalb von zwölf Stunden und bewältigten auf ihrer selbst gewählten Strecke 60 Kilometer Länge und rund 1400 Höhenmeter. Platz 2 ging an die steirischen Vorjahressieger Andreas Tiefenbach und Gudrun Kaufmann (Team "Natur aktuell birders"). In 18 Stunden legten sie 101 Kilometer und 1.500 Höhenmeter zurück und sichteten dabei 107 Arten. Platz 3 erreichte das Team "Waldviertler Legionäre feat. Henry" mit Richard Katzinger, Johannes Hohenegger und Henrik "Henry" Ulmer. Ihre 20-Stunden-Tour bewältigten die Niederösterreicher auf dem Fahrrad und zählten dabei 125 Vogelarten.

Häufigste Vogelarten
Insgesamt konnten beim heurigen BirdRace 222 Vogelarten gesehen und gezählt werden. Die häufigsten Arten waren Amsel (von 110 Teams gesehen), Aaskrähe (103 Teams), Kohlmeise (99 Teams), Buchfink (91 Teams), Star und Stockente (jeweils 89 Teams) sowie Buntspecht (88 Teams).

Ornithologische Besonderheiten
Ein echtes ornithologisches Highlight war die Sichtung eines Braunen Sichlers, der innerhalb einer Viertelstunde zunächst im Seebad Illmitz und danach auf der Ruster Storchenwiese (Burgenland) entdeckt wurde. Kärnten wartete mit dem Brachpieper und einer Doppelschnepfe auf; in der Steiermark wurde der Rotkopfwürger gesichtet; in Vorarlberg wurden eine Eisente, eine Trauerente und ein Ortolan gezählt; in Wien ein Rötelfalke.

"Birden" für den guten Zweck
Und wofür das sportliche wie ornithologische Ereignis? "Birden für den guten Zweck" lautete das Motto des "BirdRace"-Events. Für jede erfasste Vogelart spendeten Sponsoren einen Geldbetrag für Vogel-Artenschutzprojekte. "Heuer ist Oberösterreich dran und die vorläufigen 6637 Euro Spendengelder kommen dem Schutz des Blaukehlchens im Oberösterreichischen Donautal zugute," erörtert Christoph Roland, Veranstalter des "BirdRace" 2017.

Weitere Informationen zum Austrian BirdRace 2017 finden Sie unter www.birdrace.at.

 krone.at
Redaktion
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