Fr, 24. November 2017

karriere.at-Umfrage

16.05.2017 14:15

Arbeitnehmer haben nichts gegen Hunde im Büro

Wie tierlieb sind Österreichs Arbeitnehmer? Laut aktuellem Online-Stimmungsbild unter karriere.at-Usern hat die Mehrheit der Studienteilnehmer nichts gegen Hunde oder andere Tiere als Bürokollegen. Doch nicht nur die Arbeitnehmerseite steht Bürohund & Co positiv gegenüber, auch die meisten Führungskräfte und HR-Manager sind Tier- beziehungsweise Hundefreunde. Die Kronen Zeitung ist diesbezüglich übrigens ein Vorzeigebetrieb - es gibt etwa 50 Vierbeiner im Haus.

"Büro-Tiere sind absolut genial - super für die Stimmung!" Dieser Aussage stimmten 41 Prozent der 610 Umfrageteilnehmer auf Arbeitnehmerseite zu. Jeder Vierte (25 Prozent) hat nichts gegen Hund und Katzʼ am Arbeitsplatz, solange sich niemand daran stört. 13 Prozent tolerieren Tiere nur in Ausnahmefällen im Büro. Exakt ein Fünftel (20 Prozent) hält diese für ein absolutes No-Go.

Tierliebe Führungskräfte
Für einige überraschend ist das Abstimmungsergebnis der ebenfalls befragten 181 Unternehmensvertreter, also Führungskräfte und HR-Manager: Auch hier hält die Mehrheit (37 Prozent) Tiere für ideale Stimmungsmacher unter der Belegschaft, während 27 Prozent ihre Zustimmung von der Einstellung der anderen Mitarbeiter abhängig machen. Knapp jeder Fünfte (19 Prozent) gestattet es Arbeitnehmern nur in Ausnahmefällen, ihre Hunde mitzubringen, während 17 Prozent finden, dass Tiere im Büro nichts verloren haben.

Alle Kollegen müssen einverstanden sein
"Ob ein Hund oder gleich mehrere Tiere: Wichtig ist, dass alle Mitarbeiter damit einverstanden sein müssen, wenn Kollegen ihre Haustiere mit ins Büro nehmen", kommentiert Jürgen Smid, geschäftsführender Gesellschafter von karriere.at das Umfrageergebnis. Er betont, dass vor allem Kollegen, die Angst vor Hunden haben, nicht unter Druck gesetzt werden sollten. Auch dürfen Arbeitsabläufe oder Kundenkontakt nicht durch Tiere beeinträchtigt werden, ist Smid überzeugt: "Letztlich muss das jeder Arbeitgeber individuell entscheiden. Vor allem kleine, familiäre Unternehmen sind in dieser Hinsicht oft toleranter als große Konzerne mit ausgeprägten Richtlinien."

Dutzende Vierbeiner gehören zur "Krone"
Dass Hunde am Arbeitsplatz kein Problem darstellen, sondern sich positiv auswirken, war dem ehemaligen "Krone"-Herausgeber Hans Dichand schon bewusst, bevor es wissenschaftliche Studien dazu gab. Mittlerweile tummeln sich allein am Standort Wien um die 50 Fellnasen - jene Exemplare, die in den Redaktionen der Bundesländer arbeiten, noch nicht mitgezählt. "Hundebesitzer leiden aufgrund der Abhärtung durch tägliche Spaziergänge weniger unter Erkältungskrankheiten und Kopfweh, ebenso sinkt das Herzinfarktrisiko", weiß auch "Krone"-Tierexpertin Maggie Entenfellner.

Das Team von krone.tv hat für Sie hinter die Schreibtische und in die Körbchen unserer vierbeinigen Mitarbeiter geblickt:

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).