Mo, 20. November 2017

Umwechseln nötig:

16.05.2017 09:56

„Renten-200er“ als Ärgernis

Wenn der Geldbote läutet, bedeutet das nicht nur ein Klingeln in der Börse von Pensionisten - denn immer öfter wird die Rente in 200-Euro-Scheinen ausbezahlt. Da diese großen Banknoten oft nicht akzeptiert werden, müssen die Senioren dann zur Bank pilgern, um auf kleinere Scheine zu wechseln. Die FP will das stoppen.

Viele Pensionisten haben ihre monatliche Rente gerne bar auf die Hand. Oft wird der Betrag von den Geldboten in 200-Euro-Scheinen ausbezahlt. "Betroffene Senioren stellt dieser Umstand vor eine große Hürde. Denn sie müssen diese Scheine, weil sie in vielen kleinen Geschäften nicht angenommen werden, erst wechseln lassen, um dann ihre alltäglichen Besorgungen machen zu können", erklärt dazu FP-Nationalrat Christian Hafenecker aus dem Bezirk Lilienfeld.

Er habe jedenfalls Beschwerden aus ganz Niederösterreich erhalten. Der Freiheitliche wird daher eine Anfrage an SP-Sozialminister Alois Stöger stellen. Hafenecker: "Er soll die Zuständigen rasch anweisen, bei Barauszahlungen von Pensionen ein für alle Mal auf 200- und 500-Euro-Scheine zu verzichten."

Das würde, meint der Politiker, vielen Pensionisten entgegenkommen und ihren Alltag "massiv erleichtern".

Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung

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