Sa, 18. November 2017

Fußballgeschichte

14.05.2017 23:30

Zum Rekord-Meister fehlt nur ein Titel

Andreas Ulmer krönte sich schon zum achten Mal zum Champion - lediglich Robert Sara liegt noch vor dem Bullen

Alle Jahre wieder! Auch 2017 heißt der Bundesliga-Meister Red Bull Salzburg. Zum vierten Mal in Serie. Somit wurde auch der Rekord der Austria eingestellt. Violett ließ zwischen 1978 und 1981 der Konkurrenz keine Chance. Damals mit dabei: Robert Sara, der insgesamt neun Titel gewann, somit "Rekord-Meister" Österreichs ist.

Aber ein Salzburger ist der Austria-Legende dicht auf den Fersen: Andreas Ulmer feierte am Samstag bereits seinen achten Titel. Sieben davon holte er mit den Bullen. "Jeder Einzelne hat einen sehr hohen Stellenwert. Aber vier Titel in Serie sind etwas ganz Besonderes. Es ist nicht verwunderlich, dass die bisherige Bestmarke der Austria erst nach so langer Zeit eingestellt wurde. Das zeichnet unsere Arbeit aus", erklärte der Linksverteidiger, der mit 31 Jahren auch noch locker in der Lage ist, seine Titelsammlung auszubauen. "Das wäre natürlich sehr schön, wenn ich noch weitere Titel gewinne. Aber es ist nie einfach oder selbstverständlich. Das war es auch in dieser Saison nicht."

Erstmals Meister ist Ulmer 2005/06 mit der Austria geworden. Als 20-Jähriger spielte er für die Amateure in der Ersten Liga, trainierte aber bei den Profis und stand öfters auch im Kader. Nur zum Einsatz in der Bundesliga kam er nie. "Leider wurde ich damals nie eingewechselt." Eine Meistermedaille erhielt er dennoch. In Salzburg ist Ulmer seit seiner Ankunft Anfang 2009 Stammspieler - und hat auch noch Vertrag. Bis Sommer 2019.

Wer in der nächsten Saison aber aller an Ulmers Seite spielen wird, bleibt abzuwarten. Der Abgang von Schwegler ist bekannt. Radosevic erklärte, dass auch er Salzburg verlassen werde. "Ich habe ein Angebot aus Deutschland", gab der Kroate zu, der gute Partien ablieferte, die Verantwortlichen aber nicht restlos von seinen Qualitäten überzeugen konnte. Ein Thema: Sturms Linksverteidiger Lykogiannis.

Philipp Grill/ Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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