So, 19. November 2017

Polizei gefordert

14.05.2017 20:31

Die Autofans machen Ärger!

Die Tuning-Szene präsentiert vor dem offiziellen GTI-Treffen in Kärnten wieder ihre Boliden. Im Unterschied zu den Vorjahren werden heuer aber deutlich mehr Exzesse registriert. "Es gibt keine Hemmschwelle!", stellt man bei der Polizei fest.

Während Autoschrauber aus ganz Europa einander bei selbst organisierten Events treffen und ihre "fahrenden Kunstwerke" präsentieren (die "Krone berichtete), sorgen heuer einige "Krawallmacher" zwischen Wörthersee und Faaker See für Ärger.

"Viele benehmen sich extrem daneben!", berichtet ein Ermittler aus dem derzeitigen Polizei-Alltag: "So haben wir bisher noch nicht erlebt, dass mit Fäusten auf Polizeiautos eingeschlagen wird und sich Leute sogar auf die Motorhaube setzen." Diese Szenen haben sich vor der Tankstelle Sabotnik in Keutschach abgespielt. "Das Publikum hat sich im Vergleich zum Vorjahr verändert. Viele unter ihnen sind offenbar auf Krawall gebürstet", vermutet der Beamte.

Diese Entwicklung dürfte auch vielen "echten" Autofans nicht gefallen. Sie hatten ja die Treffen vor dem offiziellen Spektakel in Reifnitz eigentlich organisiert, um Randalen aus dem Weg zu gehen.

Die Polizei - die bereits von Kollegen aus dem Burgenland und der Steiermark unterstützt wird - ist jedenfalls dabei, ihre Strategie zu ändern: "Wir werden wohl härter durchgreifen müssen. Wir können Exzesse auf der Straße nicht tolerieren."

Im Internet findet man unterdessen schon zahlreiche Videos von Beschleunigungsrennen in der "Turbokurve" beim Arneitz sowie bei der "Turbobrücke" bei Villach. Ein Polizist: "Es sind heuer sehr viele hier, die einfach mit ihren Aktionen wie der Auspuff-Knallerei provozieren wollen. Davor müssen wir die Bevölkerung aber bewahren."

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