So, 17. Dezember 2017

Neue Migrationswege

14.05.2017 14:28

Tausende wollen illegal per Flugzeug einreisen

Immer mehr Migranten versuchen angesichts verschärfter Grenzmaßnahmen entlang der traditionellen Routen mit dem Flugzeug nach Europa zu gelangen. Allein im Jahr 2016 seien rund 2000 Migranten aufgrund fehlender Einreisedokumente daran gehindert worden, mit dem Flugzeug von Athen nach Deutschland zu reisen, heißt es aus dem deutschen Innenministerium.

Griechenland sei ein "Drehkreuz der illegalen Migration und Brennpunkt der Schleusungskriminalität nach Europa", berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Behörden.

In einem vertraulichen Lagebild des Gemeinsamen Analyse- und Strategiezentrums illegale Migration (Gasim), das der Zeitung vorliege, heißt es demnach: "Durch die andauernden verstärkten grenzpolizeilichen Maßnahmen an der griechisch-mazedonischen Grenze haben alternative Migrationswege - insbesondere der Luftweg aus Griechenland - an Bedeutung gewonnen."

Türkisch-bulgarische Grenze als neuer Hotspot
Für die illegale Migration nach Europa steige zudem die Bedeutung der türkisch-bulgarischen Grenze. Laut Gasim ist "von einem hohen Dunkelfeld, insbesondere bei der illegalen Einreise über die türkisch-bulgarische Grenze, auszugehen".

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden