Fr, 24. November 2017

Nicht zufrieden

14.05.2017 10:01

Red-Bull-Ausstieg? Marko pocht auf Motoren-Lösung

Red Bull Racing wird mit dem Renault-Motor anscheinend nicht glücklich. "Von der Leistung wären wir an Mercedes dran", sagte Helmut Marko am Rande des Europa-Saisonauftakts auf dem Circuit de Catalunya nahe Barcelona, "aber wir haben ein Problem mit der Haltbarkeit, können nicht die volle Leistung abrufen." Im Qualifying von Barcelona etablierten sich Max Verstappen (sechs Zehntel zurück) und Daniel Ricciardo (eine Sekunde) wieder "nur" als dritte Macht. Am Sonntag um 14 Uhr (live im sportkrone.at-Ticker) geht das Rennen über die Bühne. Oben im Video sehen Sie die Highlights des GP von Russland!

Irgendwie verständlich, dass sich ein mehrfaches Weltmeisterteam mit so einer Situation nicht zufrieden geben möchte. Marko sagt daher: "Wir wollen, dass ab der Saison 2021 ein unabhängiger Motorenhersteller mitmischt." Damit nicht genug, betont der Steirer auch die Notwendigkeit, dass dieses Aggregat "einfach sein muss, vom Sound her lauter, und die Kosten dürfen zehn Millionen Dollar nicht übersteigen". Im Gespräch sind schon Cosworth oder Illien.

Um diesem Wunsch auch den nötigen Nachdruck zu verleihen, sagte der "Doktor" klipp und klar: "Sollte das nicht passieren, ist das ein Grund auszusteigen!"

Die "Bullen" sind ja diesbezüglich ein gebranntes Kind. Nachdem man sich 2015 aufgrund ausbleibenden Erfolgs von den Franzosen getrennt hatte, "wurden wir", erinnert sich der Red-Bull-Motorsportchef, "zu einem Spielball der Erzeuger. Und das sind wir nicht!"

Für Marko ist daher klar, dass man vom neuen Rechteinhaber und dem Automobil-Weltverband FIA (Jean Todt kandidiert übrigens für eine dritte Amtszeit) bis Ende des Jahres "Sicherheit bezüglich des neuen Reglements ab 2021 erhält". Und er ist zuversichtlich: "Die jüngsten Gespräche mit Liberty Media, wo Ross Brawn ja auch einen eigenen Motormann engagiert hat, verliefen durchwegs positiv!"

Richard Köck/Barcelona, Kronen Zeitung

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