Sa, 18. November 2017

EA-Gerüchteküche

12.05.2017 13:34

Muss „Mass Effect“-Team Hilfsarbeit verrichten?

"Mass Effect: Andromeda" wird wohl in absehbarer Zeit keinen Nachfolger bekommen. Wie US-Insider berichten, soll Publisher EA das Entwicklerstudio Bioware Montreal, das für den jüngsten Teil der Weltraum-Oper verantwortlich zeichnete, zum Hilfsstudio für andere EA-Projekte degradiert haben. Die "Mass Effect"-Reihe dürfte damit vorerst auf Eis liegen.

Das berichtet der Gaming-Blog "Kotaku" unter Berufung auf EA-Insider. Der Publisher habe bereits im April Mitarbeiter vom Bioware-Studio im kanadischen Montreal abgezogen und zum Team von EA Motive geschickt, wo sie helfen sollen, den zweiten Teil von "Star Wars: Battlefront" zu entwickeln.

"Mass Effect"-Entwickler machen nun Hilfsarbeiten
Das verbliebene Team von Bioware Montreal habe man indes mit Hilfsarbeiten für andere Studios betraut. Dem Vernehmen nach sollen die Programmierer für andere Bioware-Projekte herangezogen werden, darunter ein geheimnisvolles neues Projekt mit dem Codenamen "Dylan".

Federführend wird das neue Projekt vom Bioware-Studio im kanadischen Edmonton entwickelt. Dabei handelt es sich um das Bioware-Hauptstudio, das auch für die ersten drei "Mass Effect"-Teile verantwortlich war. Unterstützung erhält es bereits von einem Bioware-Studio in Austin.

Für Team in Montreal war es das erste "Mass Effect"
Das erst 2009 gegründete Team in Montreal hatte vor "Andromeda" nur DLC-Inhalte für die alten "Mass Effect"-Teile entwickelt, der neue Ableger war das erste komplette "Mass Effect"-Spiel des Entwicklerstudios und sollte die beliebte Sci-Fi-Marke eigentlich für die nächsten Jahre etablieren. "Andromeda" kam allerdings nur mittelprächtig bei den Spielern an, viele störten sich an bizarren Animationen und anderen Kleinigkeiten, durch die das Spiel hinter den Erwartungen blieb.

Manche Beobachter vermuten nun, die Degradierung des Studios in Montreal hänge direkt mit den durchwachsenen Kritiken für "Andromeda" zusammen. Dabei hatte EA erst kürzlich noch verlautbart, "sehr zufrieden" damit zu sein, was Bioware aus "Mass Effect" gemacht hat. Stimmen die Insiderberichte aus den USA, könnte man das intern freilich etwas anders gesehen haben.

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Redaktion
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