Di, 21. November 2017

Superhit am Samstag

12.05.2017 08:02

Salzburg gegen Rapid als Duell der „Psychologen“

Mit einem Zähler können die Salzburger Bullen am Samstag gegen Rapid den Titel holen - wenn sie ihre Nerven im Zaum halten!

Donnerstagmittag waren 13.000 Karten im Vorverkauf weg - beim erste von zwei "Finalspielen" gegen Rapid sollte es morgen zumindest einen neuen Saison-Besucherrekord geben. Gegen Sturm waren im April 14.000 zu Gast.

Immerhin kann sich der Titelverteidiger mit einem Punktgewinn selbst zum Meister küren. Dabei müssen Miranda und Co. aber ihre Nerven im Griff haben: Salzburg ist mit sechs Ausschlüssen immer noch die "Nummer eins" der Liga in dieser Kategorie. Und schon die ersten drei Begegnungen mit Grün-Weiß hatten es richtig in sich:

Nervenschlachten
Duell eins am 28. August 2016 in Hütteldorf war vor allem für die Salzburger eine brutale Nervenschlacht: Unmittelbar vorm Anpfiff wurde bekannt, dass Bernardo nach Leipzig wechselt. Und das nur vier Tage nach dem bitteren Aus in der Champions League-Quali. Dennoch - oder vielleicht gerade weil’s gegen Rapid ging - bäumte sich der angeschlagene Titelverteidiger auf, errang in einer spannenden, emotionalen Partie ein 0:0.

Duell zwei am 21. November ging in der Mozartstadt mit 2:1 an Salzburg - nachdem in den letzten Minuten am Feld die Fetzen geflogen waren: Ampelkarte für Miranda, Rot für Sonnleitner wegen Tätlichkeit - Tumult und Beschimpfungen unter der Gürtellinie inklusive.

Duell drei am 5. März in Wien verlief mit gesamt zwei gelben Karten überraschend gesittet. Für Salzburg war der 1:0-Auswärtssieg ein wichtiger Schritt Richtung Meisterschaft. Berisha hatte nach einer Abwehrschlacht mit einem Traum-Freistoßtor in Minute 71 das Goldtor erzielt.

Druck rausnehmen
Trainer Oscar ist vorm vierten Super-Hit gegen Rapid jedenfalls auch als "Psychologe" gefragt. "Vor solchen Spielen kann es vorkommen, dass manche Spieler zu sehr unter Spannung stehen. Da muss man in Einzelgesprächen den Druck rausnehmen", erklärte der Katalane.

Valentin Snobe, Kronen Zeitung

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