Do, 23. November 2017

Rehe im Weg

12.05.2017 07:44

Großeinsatz um Tanklaster in Anthering

Großeinsatz mitten in der Nacht für die Feuerwehr in Anthering: Ein Tanklaster beladen mit 30.000 Litern Benzin drohte in einem durch den Regen der vergangenen Tage aufgeweichten Graben zu versinken. Anfangs war auch nicht klar, ob der riesige Tank des Sattelschleppers nicht beschädigt worden war.

Der Fahrer wollte offenbar gegen 0.41 Uhr einem Rudel Rehe, das über die Lamprechtshausener Bundesstraße in ein angrenzendes Waldstück lief, ausweichen. Er kam von der Fahrbahn ab und touchierte die Leitplanken. Das Schwerfahrzeug drohte im aufgeweichten Graben zu versinken und dann umzukippen. Der Lenker blieb unverletzt, er konnte selbst Alarm schlagen.

Die Feuerwehr Anthering rückte mit 25 Mann aus und sperrte die Straße sofort. "Den Laster konnten wir nur von einer Bergefirma aus Bergheim auf die Straße zurückziehen. Der hatte aber 30.000 Liter Treibstoff geladen. Das war nicht gerade ungefährlich", schildert Einsatzleiter und Abschnittsfeuerwehrkomman-dant Johann Landrichtinger aus Anthering. "Von außen war nichts zu sehen, dass etwas aus dem Tank ausfließt. Wir konnten aber nicht an den Tankdeckel gelangen," sagte er.

"Diesel wäre nicht so schlimm gewesen"
Da der Lenker erklärte, er habe 24.000 Liter Benzin und 6000 Liter Diesel in mehreren kleineren im großen Tank befindlichen Behältern geladen, musste zur Sicherheit ein Brandschutz aufgebaut werden. "Diesel wäre nicht so schlimm, der hat einen höheren Entflammbarkeitswert. Aber wegen des Benzins hatten wir genug Löschschaum rundherum bereits", so Landrichtinger. Erst nach zweieinhalb Stunden konnte der Einsatz beendet und die Straßensperre aufgehoben werden. Da es aber mitten in der Nacht war, kam es zu keinen größeren Verkehrsbehinderungen. Auf der Strecke waren zu der Zeit fast nur Lastautos unterwegs.

Manuela Kappes, Kronen Zeitung

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