Di, 12. Dezember 2017

Erfreuliche Prognose

11.05.2017 11:14

Unsere Wirtschaft wächst, Arbeitslosigkeit sinkt

Die EU-Kommission sagt Österreich ein Wirtschaftswachstum von je 1,7 Prozent für die Jahre 2017 und 2018 voraus. In der am Donnerstag von der Brüsseler Behörde präsentierten Frühjahrsprognose wird zudem erwartet, dass die Arbeitslosigkeit in Österreich sinkt.

Trotz der erfreulichen Voraussage nimmt Österreich aber nur den 22. Platz in der EU ein. Geringere Wachstumsraten für 2017 weisen neben Italien (0,9 Prozent) noch Finnland (1,3 Prozent), Frankreich (1,4 Prozent), Belgien (1,5 Prozent) und Deutschland (1,6 Prozent) auf. Dänemark kommt wie Österreich auf 1,7 Prozent. Am stärksten dürfte das Wachstum mit 4,6 Prozent für Malta ausfallen.

Im laufenden Jahr soll die Arbeitslosenrate in Österreich von 6,1 auf 5,9 Prozent sinken, für 2018 wird eine Reduktion von 6,2 Prozent aus der Winterprognose auf nunmehr ebenfalls 5,9 Prozent vorausgesagt.

Etwas schlechtere Daten gibt es dagegen für das Budgetdefizit und die Staatsschulden. Beim Defizit sollen es nun -1,3 Prozent (statt zuvor prognostizierten -1,2 Prozent) für 2017 werden, für 2018 werden -1,0 Prozent (statt -0,9 Prozent) vorausgesagt. Die Staatsschulden sollen laut Prognose im laufenden Jahr nur auf 82,8 Prozent des BIP zurückgehen (die Winterprognose war 81,0 Prozent), für 2018 folgt eine weitere Reduktion auf 81,2 Prozent des BIP (die Winterprognose war 79,3 Prozent).

Bei der Inflation gibt es keine Veränderungen in der Frühjahrsprognose. Für das laufende Jahr soll der Preisauftrieb 1,8 Prozent betragen, für 2018 werden 1,6 Prozent prognostiziert.

EU-Kommission konstatiert "solides Wachstum"
Die EU-Kommission spricht in ihrem Länderbericht bezüglich Österreich von einem "soliden Wirtschaftswachstum 2016", wobei unser Land mit einem Plus von 1,5 Prozent einen Wendepunkt erreicht habe und die Jahre mit gedämpftem Wachstum hinter sich lassen konnte. Außerdem habe sich die Stimmung für Konsumenten und die Wirtschaft verbessert, wobei es einen weiteren Aufwärtsschwung 2017 geben sollte. Der starke Arbeitsmarkt habe den Anstieg der Arbeitslosigkeit gestoppt.

 krone.at
Redaktion
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