So, 19. November 2017

Horner optimistisch

10.05.2017 16:45

Red Bull will „den Top-Teams ein Bein stellen“

Die Formel 1 ist zurück auf dem alten Kontinent. Mit dem Grand Prix von Spanien in Barcelona startet die "Königsklasse" am Sonntag ihren Europa-Auftakt. Im Mittelpunkt steht die nächste Runde im heißen Duell zwischen Ferrari und Mercedes - aber aufgepasst auf Red Bull...

Was war das für ein Szenario am 15. Mai 2016. Nach einem Crash in Runde drei flogen mit Nico Rosberg und Lewis Hamilton beide Mercedes hinaus. Und während es aus den "silbernen Gewitterwolken lautstark donnerte", fuhr der erst eine Woche zuvor zum Red-Bull-Team geholte Max Verstappen seinen ersten Sieg nach Hause. "Das war etwas ganz Einzigartiges, ein unglaubliches Gefühl, als ich über die Ziellinie fuhr", glänzen noch heute die Augen des 19-jährigen Niederländers, "im ersten Rennen für dein neues Team gleich zu gewinnen."

Diesmal sieht die Ausgangsposition für die "Bullen" nicht ganz so rosig aus. In der Konstrukteurs-WM hat man als Dritter bereits 79 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Mercedes. "Wir müssen einmal abwarten, wie sehr uns die Updates weiterbringen", sagte Verstappen, "ich hoffe aber, dass wir ein schönes Stück näher an Mercedes und Ferrari herankommen. Das wäre ein guter Schritt."

Teamchef Horner optimistisch
Davon ist Christian Horner überzeugt. "Das neue Reglement ist noch nicht ganz reif, in Spanien werden wir sicher um einiges stärker sein als zuletzt", so der Teamchef. Und schmunzelte "Wir können den Top-Teams ein Bein stellen."

Daniel Ricciardo, in der Fahrerwertung als Sechster 13 Zähler hinter seinem Teamkollegen, macht sich hauptsächlich Gedanken über die Reifen, die heuer anscheinend nur ein sehr kleines Temperaturfenster haben. "Wir ziehen hier in Barcelona heuer erstmals die härteren Pneus auf, von daher hoffe ich auf Hitze. Sonst wird's brutal."

Immerhin dürfen sich Max & Dan nach getaner Arbeit endlich wieder in gewohnter Umgebung erholen. Red Bull baut wieder die "Energy Station" im Fahrerlager auf. "Die eigene Dusche, die Lieblingssnacks und Platz zum Entspannen - ein bisschen wie daheim", freuen sich die beiden auch auf die Ruhe vor dem Sturm!

Richard Köck, Kronen Zeitung

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