Sa, 16. Dezember 2017

Gewissheit in Tirol

10.05.2017 14:48

Gerissene Schafe: Verdacht auf Wolf bestätigt

Die vor zwei Wochen in Fulpmes im Tiroler Stubaital auf einer Weide gefundenen drei toten und vier verletzten Schafe gehen - wie vermutet - auf das Konto eines Wolfs. Dies ergab das Ergebnis einer DNA-Untersuchung vom Forschungsinstitut für Wildtierkunde in Wien, teilte das Land am Mittwoch mit. Von den vier verletzten Schafen mussten drei getötet werden.

"Wir wissen nun mit Sicherheit, dass die Schafe von einem Wolf gerissen wurden", erklärte Martin Janovsky, Beauftragter des Landes für große Beutegreifer. Der Wolf stamme aus der italienischen Population. Seit den Schafrissen vor zwei Wochen seien keine weiteren Schäden gemeldet worden. Derzeit gebe es keine gesicherten Hinweise, dass sich der Wolf noch in Tirol aufhält. Janovsky rät Schafhaltern grundsätzlich, die Schafbestände regelmäßig zu kontrollieren.

Labor bestätige Wolfsaufenthalte
Vom Labor sei bestätigt worden, dass sich im Jänner dieses Jahres ein Wolf im Achenseegebiet aufgehalten habe. An der Achenseestraße (B181) wurde am 28. Jänner ein Wolf gesichtet. Ein Stück Kot wurde sichergestellt und ebenfalls zur Untersuchung nach Wien geschickt. Auch bei diesem Wolf handelte es sich um ein Tier aus der italienischen Population. Es seien keinerlei Schäden bekannt.

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