Di, 12. Dezember 2017

Spielt er weiter?

10.05.2017 09:17

Steffen Hofmann: "Beides ist für mich denkbar"

Rapids Steffen Hofmann kann am 25. Mai Geschichte schreiben. Ob er noch ein Jahr als Aktiver dranhängt, ist offen. In Trainerfrage steht nächste Selektion bevor. (Im Video oben die Highlights von Rapids 4:0-Sieg gegen den WAC.)

Rapids aktuell verdienstvollstem Spieler stehen in dieser Saison noch Tage für die Ewigkeit bevor - wenn nichts dazwischen kommt, wird Steffen Hofmann am 25. Mai in Mattersburg zum neuen Rekordspieler in Grün-Weiß, im Pappelstadion seine 528. Partie für die Hütteldorfer bestreiten. Aktuell spult der 36-Jährige seine 15. Saison für Rapid ab - Samstag beim 4:0 gegen Wolfsberg lief er zum 525. Mal für den Rekordmeister ein.

Noch zwei Spiele fehlen
Das heißt, dem Routinier fehlen nur noch zwei Matches auf die Rekordmarke von Peter Schöttel - mit Einsätzen am Samstag in Salzburg und am 21. Mai im Heimspiel gegen Sturm würde Hofmann mit Schöttel gleichziehen, um dann in Mattersburg die neue Bestmarke von 528 Pflichtspielen zu fixieren.

Geht es sich bis Mattersburg doch nicht aus, blieben dem 127-maligen Torschützen noch weitere zwei Matches für den Rekord - in der letzten Bundesliga-Runde gegen St. Pölten (28. Mai) und am 1. Juni das Cup-Finale in Klagenfurt gegen Salzburg. Für welches sich über 7000 Fans ihren Platz im Rapid-Fansektor gesichert haben, was bei Hofmann die Vorfreude zusätzlich erhöht: "Die Sehnsucht nach dem Cupsieg ist auch bei mir sehr groß."

Zu seiner Zukunft hält sich der grün-weiße Fußballgott bedeckt: "Ob ich aufhöre oder weiterspiele, weiß ich noch nicht. Beides ist denkbar. Wir haben noch keine Entscheidung getroffen." Gut möglich, dass Hofmann mit der Bestmarke seine Mission als Spieler in Grün-Weiß als erfüllt betrachtet.

"Nur" mehr 15 Trainerkandidaten
Ebenso vakant bleibt die Trainerfrage: Montag reduzierte Sportchef Fredy Bickel mit dem Präsidium die Kandidatenliste auf 15 Namen. "Nun holen wir bei den Kandidaten Details zu deren Vorstellungen ein. Am Ende bleiben fünf bis sechs übrig, die wir zu Gesprächen bitten werden", meinte Bickel. Zuletzt wurden Andi Herzog, Didi Kühbauer und auch Urs Fischer, mit dem Bickel sieben Jahre bei FC Zürich gearbeitet hatte, als Kandidaten gehandelt.

Christian Reichel, Kronen Zeitung

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