Fr, 24. November 2017

Rettungsprofis

08.05.2017 15:57

„First Responder“ nach Unfällen „lebenswichtig“

Bei lebensbedrohlichen Verletzungen oder Erkrankungen ist rasche und kompetente Erste Hilfe wichtig. Wenn es um Leben und Tod geht, zählt jede Minute. Mit den "First Respondern" wird die Zeit bis zum Eintreffen der Rettung überbrückt. Der Bezirk Oberpullendorf ist mit diesen Ersthelfern flächendeckend versorgt.

Im Jahr 2009 haben wir mit elf First Respondern begonnen, heute haben wir 55 im Bezirk. Damit können wir wirklich jedes Fleckchen abdecken", ist Bezirksstellenleiter Franz Stifter stolz.

Und er betont, dass dadurch sehr oft Menschenleben gerettet werden können. "Der Notarztwagen braucht im Durchschnitt zehn Minuten zum Eisatzort, ein First Responder nur drei bis vier Minuten", so der Experte. Bei schweren Unfällen oder Herzinfarkten sind das oft die entscheidenden Minuten, die gewonnen werden. "Es ist bemerkenswert, wie viele Menschen sich in den Dienst der guten Sache stellen und völlig unentgeltlich auch an Sonntagen oder am Abend zur Stelle sind", lobt Soziallandesrat Norbert Darabos bei einem Besuch am Rotkreuz-Stützpunkt in Oberpullendorf. Denn immerhin müssen die angehenden Helfer vor ihrem ersten Einsatz eine strenge Ausbildung durchlaufen. Die Ausrüstung der First Responder ist besonders kostspielig. Ein Rucksack kostet 2000 €. "Hier sind wir natürlich immer wieder auf Sponsoren angewiesen", betont Stifter.

Sabine Oberhauser, Kronen Zeitung

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