Di, 12. Dezember 2017

"Krone"-Interview

06.05.2017 08:19

Prosenik: "Es tut mir weh, was bei Rapid passiert"

Philipp Prosenik gastiert mit dem Wolfsberger AC heute in Wien im Allianz Stadion - ab Juli will er aber wieder in Grün-Weiß stürmen!

"Krone": Am Samstag geht es für dich zum zweiten Mal zurück nach Hütteldorf - mit welchen Emotionen?
Philipp Prosenik: Es ist das vierte Saisonduell mit Rapid, nichts mehr wirklich Neues. Aber immer ein schöner Moment, in diesem Stadion aufzulaufen.

"Krone": Es ist noch offen, ob du von Start weg spielen wirst. Wie beurteilst du die Ausgangslage vor der brisanten Partie?
Prosenik: Wer verliert, steckt noch tiefer drin im Abstiegssumpf. Beiden Teams würde ein Sieg guttun, wir könnten mit einem Punkt aber sicher besser leben als Rapid.

"Krone": Exakt vor sechs Monaten, am 6. November 2016, hast du das 1:0-Siegestor in Wien erzielt - dein bisher letzter Treffer für Wolfsberg. Wie oft denkst du noch daran?
Prosenik: Meine Mutter denkt sicher öfter daran als ich. Es war ein  schöner Moment. Zwei Wochen später hat er mich aber nicht mehr wirklich beschäftigt.

"Krone": Du wirst Wolfsberg mit Saisonende verlassen.
Prosenik: Für mich war immer   klar, dass es nur für ein Jahr sein wird. Sonst wäre ich im Fußballgeschäft falsch. Wenn man die Chance hat, bei einem großen  Klub wie Rapid zu spielen, will man das  nützen. Und das werde ich tun.

"Krone": Du gehst also davon aus, nächste Saison wieder im Rapid-Dress aufzulaufen?
Prosenik: Es schaut derzeit danach aus. Ich habe einen Vertrag bei Rapid bis Sommer 2018. Die ersten Gespräche verliefen sehr positiv.

"Krone": Die Rückkehr würde dir sehr viel bedeuten …
Prosenik: …natürlich! Ich bin nicht nur Spieler, sondern auch Fan von Rapid. Der Klub, wo ich den Großteil meiner Karriere absolvierte. Wer will nicht bei Rapid spielen!?

"Krone": Leidest du mit Rapid in der jetzigen Situation?
Prosenik: Es tut mir weh, was bei Rapid passiert. Mit dem neuen Stadion und der Mission 33 hat man sich sehr viel Druck auferlegt. Irgendwann wurde es dem Team zu viel.

Christian Reichel, Kronen Zeitung

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