Mo, 20. November 2017

Neue Investition

04.05.2017 16:55

Böhler-Werke zünden den Luftfahrt-Turbo

Mehr als 30.000 neue Flugzeuge in den nächsten 15 Jahren: An diesem Luftfahrt-Kuchen möchte die Voestalpine-Tochter Böhler kräftig mitnaschen und investiert in Kapfenberg weitere 30 Millionen Euro. Nicht die einzige gute Nachricht: Das Werksgelände ist künftig stärker vor Hochwasser geschützt.

Es steht fest, 40 Millionen Euro waren nur der Anfang: So viel steckt der Konzern in eine Hightech-Schnellschmiedelinie bei Böhler Edelstahl, die ab 2018 Vormaterial für Flugzeugkomponenten produzieren wird. Zum Teil muss das Material das Kapfenberger Werkgelände gar nicht verlassen: Es geht zu Böhler Schmiedetechnik, wo, wie am Donnerstag bekannt wurde, für 30 Millionen Euro eine neue vollautomatische Produktionsanlage entsteht. Hergestellt werden ab 2019 zum Beispiel Triebwerksaufhängungen, Flügel- und Rumpfkomponenten.

Werksgelände vor Hochwasser gesichert
Viel Geld fließt aber nicht nur in die Werkshallen, sondern auch in deren Schutz. Am Donnerstag fand der Spatenstich für Hochwasserschutzmaßnahmen im Rothenhofgraben statt. Von Überflutungen sind auch Wohnhäuser bedroht, das soll ab 2018 aber Geschichte sein. So werden das Gerinne und mehrere Brücken und Durchlässe auf einer Länge von 450 Metern ausgebaut. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt (1,7 Millionen Euro) teilen sich Bund, Land und Stadtgemeinde, jene für den zweiten (1,6 Millionen Euro) übernimmt dann zur Gänze Böhler Edelstahl.

Entscheidung über neues Werk weiter offen
Die brennendste Frage in Kapfenberg bleibt aber weiter offen: Wird ein neues Edelstahlwerk gebaut? Der Konzern will die Entscheidung in der zweiten Jahreshälfte treffen. Ausschlaggebend ist wohl die Entwicklung des Strompreises.

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