Fr, 24. November 2017

Planungen starten

04.05.2017 16:43

Großer Zeitdruck für Polsterlift-Neustart

Die Zeit drängt: Damit der im Vorjahr stillgelegte Polster-Sessellift im Skigebiet Präbichl tatsächlich bereits nächsten Winter wieder fährt, müssen die Planungen jetzt und die Montagarbeiten spätestens in der zweiten Septemberhälfte starten. Die Seilbahn-Konzession soll dann für 20 Jahre gelten.

Kein Neubau, wie anfangs geplant, sondern eine Revitalisierung der bestehenden Anlage durch eine Schweizer Firma um 1,5 Millionen Euro: Damit erspart man sich am Präbichl nicht nur eine halbe Million Euro, sondern auch einige lange Behördenverfahren.

"Der Zeitplan ist dennoch sportlich", so Bergbahnen-Geschäftsführer Walter Hubner. Einzuhalten ist er nur, weil SP-Vize-Landeshauptmann Michael Schickhofer 100.000 Euro für die Planungen vorschießt; wir berichteten. Bei der Spendenaktion der Initiative "Polsterlift neu" fehlten am Donnerstag noch 255.000 Euro zum angestrebten Ziel von 750.000 Euro.

"Sichert den Präbichl langfristig ab"
Dass für einen einzigen Lift unterm Strich 750.000 Euro an Landesmitteln fließen werden, sorgt auch für einige verwunderte Kommentare. Schickhofer verteidigt die Investition: "Es ist ein Leitprojekt für die Region, es sichert den Präbichl langfristig ab und passt zur Positionierung als Abenteuer- und Erlebnisregion." (So soll eine Mountainbike-Downhill-Strecke entstehen.) Zudem kommt das Geld aus den Bedarfszuweisungen für Gemeinden und nicht aus dem Tourismusbudget.

Jakob Traby, Kronen Zeitung

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