Mi, 22. November 2017

Quartett gefasst

04.05.2017 09:16

Einbruchserie geklärt: Fast 90.000 Euro Schaden!

Liftstationen, Gastro-Betriebe, Schirmbars, Vereinslokale und Co.: Die Liste jener Schauplätze, die vier junge Zillertaler seit Juni 2016 ins Visier genommen hatten, ist lang. Nach 17 Einbrüchen ist nun Schluss. Das verdächtige Quartett konnte von der Polizei ausgeforscht werden. Der Gesamtschaden: fast 90.000 Euro!

Ein Dieseldiebstahl bei einem Lkw am 7. Februar im Bereich Rotholz wurde den vier Zillertalern im Alter von 22 bis 25 Jahren zum Verhängnis. "Sie wurden auf frischer Tat ertappt. Bei den Einvernahmen stellte sich rasch heraus, dass die Verdächtigen mehr auf dem Kerbholz haben", schildert Ermittler Roland Rainer.

Alles in allem fast 40 Straftaten

Und tatsächlich, der Polizei ist da sprichwörtlich ein dicker Fisch ins Netz gegangen: 17 Einbrüche in den Bezirken Schwaz, Innsbruck-Land, Kufstein und Zell am See (Sbg.) sollen auf das Konto des Quartetts gehen. Die Tatorte: Liftstationen, je ein Vereinslokal, Gastro-Betrieb, Automat, Verkaufscontainer sowie Schirmbars und Baustellen. Doch damit nicht genug: Neben diesen Coups werden den Burschen auch noch 14 Diebstähle, vier dauernde Sachentziehungen, eine Hehlerei, eine Nötigung, ein Verstoß nach dem Waffengesetz sowie Drogendelikte vorgeworfen. Der Gesamtschaden: rund 88.000 Euro, wobei es sich beim Löwenanteil um Bargeld und Werkzeug handle.

Zwei Tresore geknackt

Einen Mega-Coup landeten die mutmaßlichen Ganoven offenbar bei der Talstation der Spieljochbahn in Fügen. Ihre Beute: zwei Tresore, die ein Komplize (37) anschließend geknackt haben soll. Als Belohnung soll dieser dann einen Teil der Beute bekommen haben.

Das Motiv der "großteils geständigen" Männer: Geldmangel. "Drei waren im Tatzeitraum arbeitslos", erklärt Rainer weiter. Gegen einen 21-Jährigen wurde U-Haft verhängt. Die anderen Beteiligten werden angezeigt…

Hubert Rauth, Kronen Zeitung

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