Mo, 11. Dezember 2017

Uno-Shopping

04.05.2017 05:05

Stadtchef baut bei Umbauplanungen auf Vetorecht

In die Länge ziehen sich die Planungen für die Wiederbelebung des Uno-Shopping. Seit dem Verkauf des rund 110.000 Quadratmeter großen Areals sind bereits fünf Monate vergangen. Der Leondinger SPÖ-Bürgermeister Walter Brunner hat noch immer keine konkreten Pläne gesehen. Diese Woche soll es so weit sein.

Ende Dezember erwarben die Investoren Josef Hofer, Hubert Wagner und Joachim Pawelka das Uno-Shopping. Unmittelbar nach dem Deal sickerte durch, dass das Trio bis Weihnachten 2017 ein Fachmarktzentrum eröffnen möchte. Bis März hätte sich auch Bürgermeister Walter Brunner über ihre Pläne informieren sollen.

Einziges Gespräch im Jänner

Es fand aber lediglich ein informelles Gespräch im Jänner statt. Diese Woche sollen die Investoren nun ihr Konzept offenlegen. "Schön langsam wird es auch Zeit", ist Leondings Stadtchef Walter Brunner bereits ungeduldig geworden.
Der Stadtchef hat konkrete Vorstellungen eines Vorstadt-Szenarios mit Wohnungen und Fachgeschäften. "Das Einkaufszentrum ist zentrales Siedlungsgebiet. Von Discos, Wettlokalen oder Hochhäusern halte ich gar nichts", muss Brunner aber auf Kooperationsbereitschaft der Investoren hoffen. Denn bei der Nachnutzung kann der Stadtchef lediglich Empfehlungen abgeben und versuchen, zu überzeugen. "Allerdings liegen die Umwidmungsverfahren im Kompetenzbereich der Stadt", hofft Brunner dank dieses Veto-Rechts auf konstruktive Gespräche.

Mario Zeko, Kronen Zeitung

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