Fr, 17. November 2017

Brustvergrößerung

03.05.2017 11:12

Implantate jetzt strenger kontrolliert

Immer mehr Frauen entscheiden sich für eine Brust-Operation. 26.000 Österreicherinnen nutzen Google, um sich zum Thema Brustvergrößerung zu informieren. Anfang April hat das EU-Parlament beschlossen, Medizinprodukte, wie Brustimplantate, künftig strenger zu kontrollieren.

Etwa 500 verschiedene Implantat-Modelle pro Hersteller stehen den Patientinnen zur Auswahl. Welche Größe bevorzugen die Damen? Eine Studie der "MediDate" zeigt, dass Spanierinnen einen größeren Busen (400 ml pro Implantat) als Britinnen (380 ml) wollen, gefolgt von deutschen Frauen sowie Österreicherinnen mit 350 ml, wobei letztere eine anatomische, natürliche Form bevorzugen. Insgesamt geht der Trend bei jüngeren Frauen derzeit zu größeren Implantaten, wie der deutsche Lifestyle-Chirurg Dr. Mehmed Atila aus Düsseldorf berichtet. "Erklärbar sei dies durch die stärkeren Einflüsse der sozialen Netzwerke, wo Fotos ausgetauscht und bewertet werden."

Die Implantatnutzung ist strenger geworden und wird schärfer kontrolliert sowie der Arzt verpflichtet, ein Register zu führen. Immer wieder steht das Material von Implantaten in Diskussion. Dr. Atila: "Silikon ist einer der am besten untersuchten Stoffe in der Medizin. Durch die neuen und strengeren Zertifizierungsvorgaben kann man Risiken bei diesen Eingriffen minimieren. Außerdem dürfen auch keine so genannten Industrie-Silikone mehr verwendet werden."

Gesundheitsredaktion, Kronenzeitung

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