Mi, 22. November 2017

Trauer um „Blacky“

02.05.2017 17:00

Hund erstickte in Fangeisen: Geldstrafe für Jäger

Eigentlich wollte er mit dem Fangeisen einen Fuchs jagen, um ihn zu präparieren. Statt Meister Reineke geriet Hund "Blacky" in die Falle und erstickte qualvoll.  "Der Gesetzgeber hat sich  schon was dabei gedacht, als er diese Fallen verboten hat", so Richter Stefan Koller. Urteil: 1800 Euro Geldstrafe; nicht rechtskräftig.

"Es tut mir wirklich leid. Das war nicht meine Absicht. Ich bin ja  ein Hundefreund", erklärt der Steirer (57) am Montag in Graz. "Sie wissen, dass das verboten ist, was Sie getan haben? Gerade als Jäger, dessen Aufgabe auch die Hege ist?", stellt Richter Stefan Koller klar. Ja, schon, meint der Angeklagte kleinlaut. Er habe sich nur einen  Fuchs präparieren wollen. "Sie nehmen dabei aber in Kauf, dass jeder in das Fangeisen reinsteigen könnte. Mensch und Tier!"

1800 Euro Geldstrafe für toten "Blacky"
Anfang Jänner war der Appenzeller-Sennenhund-Mischling "Blacky" 250 Meter von seinem Wohnhaus entfernt in die Falle gegangen und grausam erstickt. Gefunden wurde er erst einen Monat später, der Kadaver war eingeschneit worden. Das (nicht rechtskräftige) Urteil: 1800 Euro - der Steirer will es sich überlegen.

Eva Stockner, Kronen Zeitung

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).