Di, 21. November 2017

Vom Verkehrsminister

02.05.2017 13:45

21 Millionen Euro Breitband-Förderung für KMUs

Kleine und mittlere Unternehmen, die in einen Glasfaser-Internetanschluss investieren, können sich diese Investition fördern lassen. 21 Millionen Euro aus der "Breitband-Milliarde" seien für KMU reserviert, sagte SPÖ-Infrastrukturminister Jörg Leichtfried bei einer Pressekonferenz in Wien. "Wir übernehmen bis zu 50 Prozent der Kosten, wenn ein Betrieb ans Glasfasernetz angebunden wird."

Die Ausschreibung zum Förderprogramm startet am 31. Mai 2017, die Wirtschaftskammer wird die Unternehmen über das Förderangebot informieren. Gefördert werden Betriebe mit bis zu 249 Mitarbeitern, "das ist sehr breitbandig", erklärte die Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk, Renate Scheichelbauer-Schuster.

Die Höchstförderungssumme beträgt laut Leichtfried 50.000 Euro, "wir gehen aber davon aus, dass es auch sehr viele Projekte geben wird, die sehr viel weniger kosten werden als diese 50.000". Es sei derzeit schwer abzuschätzen, wie viele Betriebe diese Förderung in Anspruch nehmen werden. "Es ist ein Open Call, das Geld steht so lange zur Verfügung, bis es verbraucht ist." Er sei auch bereit, bei Bedarf über eine Aufstockung nachzudenken, sagte der Minister.

200 von 1000 Breitband-Millionen verbraucht
Von der Breitbandmilliarde seien die ersten 200 Millionen Euro schon verbraucht, der jetzige Call umfasse insgesamt 140 Millionen Euro, erklärte Leichtfried. Geplant sei auch, Schulen per Glasfaser an das Breitbandnetz anzuschließen, dafür seien weitere 9 Millionen Euro vorgesehen. "Knapp zwei Drittel unserer 330.000 KMUs haben noch immer keine leistungsfähige Breitbandanbindung", sagte Leichtfried.

Es gebe in nahezu allen Branchen Bedarf, Klein- und Mittelbetriebe an das Hochleistungsinternet anzubinden, sagte Scheichelbauer-Schuster, das sei für viele eine Überlebensfrage. Schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten seien etwa notwendig, um Plandaten im Baubereich zu übermitteln oder zusammenarbeitende Betriebe in der Produktion und bei Dienstleistungen zu vernetzen, etwa bei Tischlereien oder im Kfz-Bereich.

 krone.at
Redaktion
krone.at
Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden