Mo, 11. Dezember 2017

Hoher Schaden

01.05.2017 19:50

Junge Grazer im "Bengalo-Rausch"

Aus purem Übermut, wie sie sagen, warfen Samstagnacht in Seiersberg südlich von Graz zwei Grazer, 19 und 22 Jahre alt, so genannte Bengalische Feuer auf Grundstücke und in ein Baustellenklo. Die Feuerwehr musste zweimal ausrücken, in einem Fall konnte ein Wohnhausbrand gerade noch verhindert werden.

Laut Polizei waren sie nicht übermäßig alkoholisiert - zwei Grazer, die nach einer Party heimgingen und dabei so richtig Spaß haben wollten. Zu diesem Zweck hatten sie eine Schachtel mit "Bengalen" dabei, von denen sie 35 in Gärten, gegen Zeitungsständer und Müllcontainer warfen.

"Wir mussten hintereinander zweimal ausrücken", ärgert sich Roland Mühl, Kommandant der Seiersberger Feuerwehr: "In der Robert-Koch-Straße hat eine sechs Meter lange, eineinhalb Meter hohe Hecke gebrannt. Danach ist die Mannschaft zum Mühlweg gerufen worden."

Ein "Bengalo" landete im Baustellenklo
Am Mühlweg landete der pyrotechnische Gegenstand auf dem Balkon eines Hauses und brachte einen Blumentopf aus Plastik zum Schmelzen. Kurz darauf geriet darunter eine Gartengarnitur in Brand. Aufmerksamen Nachbarn, welche die Besitzer weckten, war es zu verdanken, dass das Feuer nicht auf das Haus übergriff.

In der Kärntnerstraße warfen die "lustigen" Grazer einen "Bengalen" in ein Baustellenklo und richteten erheblichen Schaden an. Danach wurden sie von einer Polizeistreife gestellt. Bei ihrer Festnahme hatte sie etwas Marihuana bei sich.

Manfred Niederl, Kronen Zeitung

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