Di, 12. Dezember 2017

413.683 ohne Job

01.05.2017 09:11

Arbeitslosigkeit im April erneut gesunken

Die Lage auf dem österreichischen Arbeitsmarkt hat sich weiter entspannt: Ende April waren einschließlich Schulungsteilnehmern 413.683 Menschen ohne Arbeit, um 2,6 Prozent (11.014 Personen) weniger als vor einem Jahr. Arbeitslos gemeldet waren 337.923 Personen, ein Rückgang um 4,5 Prozent. Die nationale Arbeitslosenquote ist im Jahresabstand auf 8,6 Prozent gesunken. Besonders bemerkenswert ist der Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit: Diese sank im Jahresvergleich um 16,1 Prozent.

Die Belebung der Wirtschaft zeige sich vor allem an der deutlichen Zunahme der gemeldeten offenen Stellen um 41,1 Prozent auf 55.530, erklärte das Sozialministerium am Montag. Insgesamt waren Ende April 3.607.000 Menschen unselbstständig beschäftigt, um 64.000 mehr als vor einem Jahr. Entgegen dem Gesamttrend verschärft hat sich die Situation für ältere Arbeitssuchende, deren Zahl um 4,9 Prozent auf 102.520 gestiegen ist. Somit war etwa jeder vierte Arbeitslose über 50 Jahre alt.

"Was wir bei den Jugendlichen geschafft haben, können wir auch bei den älteren Arbeitssuchenden schaffen", sagte Sozialminister Alois Stöger (SPÖ) und verweis dabei auf die "Aktion 20.000", mit der Langzeitarbeitslose ab 50 Jahren einen Job in gemeinnütziger Arbeit finden sollen. "Die Vorbereitungen der Pilotregionen in den Bundesländern laufen sehr gut."

Ausländer-Arbeitslosigkeit erstmals rückläufig
Erstmals rückläufig ist die Arbeitslosigkeit diesmal bei den Ausländern. Mit 99.626 liegt die Zahl um 2009 bzw. 2,0 Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Bei den Inländern fällt der Rückgang mit 5,5 Prozent (13.942) noch deutlich stärker aus.

Bei den Männern war der Rückgang der Arbeitslosigkeit (-5,7 Prozent) deutlicher als bei den Frauen (-3,1 Prozent), allerdings sind noch immer deutlich mehr Männer (185.904) ohne Arbeit als Frauen (152.019).

Rückgang in allen Bundesländern
Regional betrachtet ist die Arbeitslosigkeit in allen Bundesländern zurückgegangen. Überdurchschnittlich stark war das in Tirol (-10,1 Prozent), der Steiermark (-9,4 Prozent), im Burgenland (-8,5 Prozent) und in Salzburg (-6,8 Prozent) der Fall. In Wien beträgt der Rückgang 2,5 Prozent.

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