Di, 12. Dezember 2017

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28.04.2017 19:22

SK Rapid will bei der Admira "nicht locker lassen"

Gestärkt durch den Cup-Sieg über den LASK fährt der angeschlagene Rekordmeister Rapid am Sonntag zu seinem Lieblingsgegner Admira (16.30 Uhr/live im sportkrone.at-Ticker). Keinem anderen Team knöpfte man sieben Punkte ab, auch der bisher letzte Liga-Auswärtssieg gelang am 29. Oktober just in der Südstadt. Mit 7 Punkten Vorsprung auf Platz zehn ist das Thema Abstieg aber noch immer nicht völlig abgehakt.

Vor seinem dritten Liga-Spiel als Cheftrainer gab sich Goran Djuricin einmal mehr höchst optimistisch. "Nach dem Aufstieg ins Finale des Cups ist bei uns sicher eine gewisse Gelassenheit vorhanden", erklärte er. Schließlich sei genau das, was seinen Kickern in den vergangenen Monaten völlig abhandengekommen war, nun wieder da: "Das Spiel hat uns Selbstvertrauen geschenkt, aber auch für Erleichterung gesorgt", betonte der 42-Jährige, der nach dem Cupsieg eine durchaus bemerkenswerte Jubel-Choreografie auf den Rasen des Allianz-Stadions gelegt hatte.

Hier im Video sehen Sie die Highlights der jüngsten Liga-Partie Rapids!

Dennoch: "Wir schauen, dass diese Euphorie nicht zu groß wird, denn wir dürfen nicht locker lassen", versprach er. Spielerisch freilich blieb der Großklub aus Hütteldorf gegen den künftigen Bundesliga-Aufsteiger einmal mehr vieles schuldig, hatte nicht zuletzt das Glück auf seiner Seite. "Phasenweise zeigen wir, dass wir gut kombinieren können - und genau dort müssen wir wieder hin", erklärte Djuricin, der von seinen Kickern forderte, "im Spielaufbau mutiger und lockerer zu werden". Der Gegner sei trotz einer 0:5-Niederlage im Cup gegen Salzburg ein harter Brocken.

"Die Admira hat eine gute Mannschaft, sie spielen ein bisher starkes Frühjahr. Da darf die Niederlage im Cup nicht darüber hinwegtäuschen, dass uns eine schwierige Partie erwarten wird." Personell ändert sich für Djuricin im Vergleich zum Cup nichts. Weiterhin muss der Nachfolger von Damir Canadi auf die Verletzten Louis Schaub, Ivan Mocinic, Philipp Schobesberger, Thomas Schrammel und Maximilian Hofmann verzichten. Letzterer muss sich wegen einer Sprunggelenksverletzung einer Operation unterziehen und fällt für den Rest der Saison aus.

Hier im Video sehen Sie die Highlights der jüngsten Admira-Partie!

Die Admira kann recht locker in das Heimspiel gehen, für den Tabellen-Fünften ist weder nach oben noch nach unten viel drinnen. Zwar muss man das 0:5 gegen Salzburg im Cup-Halbfinale verdauen, die Elf von Trainer Damir Buric darf die Schlappe aber als Ausrutscher abhaken. Denn im Frühjahr gab es erst eine Niederlage, zuletzt ein 0:0 in Altach sowie ein 2:0 gegen St. Pölten. Für Sportdirektor Ernst Baumeister ist die Zielsetzung gegen Rapid denn auch keine Frage. "Es kann schon sein, dass sie nach dem Einzug ins Cup-Finale befreit sind. Aber zu Hause ist gegen jeden alles möglich."

Dass ausgerechnet Rapid in der laufenden Saison eine gute Bilanz gegen seinen Klub aufweist, müsse differenziert gesehen werden. "Die einzige klare Angelegenheit war das 0:4 im August, beim zweiten Duell (1:2) waren wir klar die bessere Mannschaft", betonte Baumeister.

FC Flyeralarm Admira - SK Rapid Wien
Sonntag, 16.30 Uhr Maria Enzersdorf, BSFZ-Arena, SR Schörgenhofer
Bisherige Saisonergebnisse: 0:4 (a), 1:2 (h), 0:0 (a)
Mögliche Aufstellungen:
Admira: Leitner - Zwierschitz, Wostry, Strauss, Ebner - Lackner, Toth/L. Malicsek - Sax, Knasmüllner, Bajrami - Monschein
Ersatz: Kuttin - Wessely, Pavic, Maranda, Posch, Schmidt, Vastic, Ayyildiz
Es fehlen: Starkl (Sprunggelenksverletzung), Cabrera (Oberschenkelverletzung), Fischerauer (nach Kreuzbandriss)
Fraglich: Toth (Wadenzerrung)
Rapid: Knoflach - Pavelic, Dibon, Wöber, Kuen - Auer, Schwab - Murg, S. Hofmann, Szanto - Joelinton
Ersatz: Strebinger - Sonnleitner, Schösswendter, Jelic, P. Malicsek, Traustason, Kvilitaia
Es fehlen: M. Hofmann (Knöchelblessur), Schaub, Mocinic, Schobesberger (alle im Aufbautraining), Schrammel (angeschlagen)

krone Sport
Redaktion
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